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Burgdorf Mehr Sicherheit für Fußgänger: Stadt baut neuen Bürgersteig am Marris-Mühlenweg
Aus der Region Region Hannover Burgdorf Mehr Sicherheit für Fußgänger: Stadt baut neuen Bürgersteig am Marris-Mühlenweg
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07:00 13.01.2020
Der Bürgersteig am Marris-Mühlenweg in Burgdorfs Weststadt wirkt mit dem dicht bewachsenen Grünstreifen (links) in einigen Bereichen wie eine blickdichte Wand. Quelle: Anette Wulf-Dettmer
Burgdorf

Der Bürgersteig auf der Ostseite des Marris-Mühlenwegs wird im Frühjahr umgestaltet. Denn der Gehweg, den ein dicht bewachsener Grünstreifen säumt, wird an einigen Stellen wie eine blickdichte Wand. Das will die Stadt Burgdorf ändern, damit sich die Fußgänger dort künftig sicherer fühlen. Sicherheit ist auch der Grund, warum der Weg neu gepflastert wird.

„Die Gehwegplatten – 50 mal 50 Zentimeter große Betonplatten – werden durch Wurzeln der Bäume teilweise hochgedrückt, was stellenweise zu Gefahrenstellen geführt hat“, beschreibt die städtische Tiefbauabteilung den Zustand. Um Unfälle zu vermeiden, seien bereits zahlreiche Stolperfallen entfernt und durch eine wassergebundene Wegedecke ersetzt worden. Nördlich der Straße Knopsberg bis zur Bushaltestelle am Höhenweg existiert sogar nur noch ein Rasenstreifen.

Geplant ist nun, den Gehweg von der Schillerslager Straße bis zum Höhenweg für 105.000 Euro ganz neu zu gestalten beziehungsweise zu bauen. Es soll laut Tiefbauamt ein durchgängig sicherer Bürgersteig entstehen, der vergleichsweise leicht zu unterhalten ist.

Der Grünstreifen am Südende des Marris-Mühlenwegs ist zu einem Dickicht geworden. Ein roter Punkt kennzeichnet einen Baum, der gefällt werden soll. Quelle: Anette Wulf-Dettmer

Zwischen Schillerslager und Lerchenstraße soll die Breite des Gehwegs von 2,50 Meter auf zwei Meter zugunsten des Grünstreifens verringert werden. Der Grünstreifen selbst soll kräftig gelichtet werden. Das wird laut Stadtsprecherin Alexandra Veith Ende Januar/Anfang Februar passieren. Allein acht große Bäume – sie sind bereits mit roten Punkten gekennzeichnet – werden gefällt, damit die anderen besser wachsen können. Die Sträucher in den Randbereichen und im Unterwuchs, die den Durchblick verhindern und regelmäßig zurückzuschneiden sind, werden entfernt. Auf den entstehenden freien Flächen soll laut Tiefbauamt später eine Rasenmischung, die Trockenheit verträgt, ausgesät werden. „In der Folge wird der Bereich ein- bis zweimal pro Jahr gemäht.“

Die Bäume im Grünstreifen haben das alte Pflaster des Gehwegs an vielen Stellen hochgedrückt, sodass Stolperfallen entstanden sind. Quelle: Anette Wulf-Dettmer

Im Frühjahr beginnen dann die Bauarbeiten im Marris-Mühlenweg. Zunächst werden das alte Pflaster und der Unterboden aufgenommen. Dann wird der Untergrund frostsicher neu aufgebaut, anschließend werden Betonrechteckpflaster in das Sandbett gelegt – von der Schillerslager bis zur Lerchenstraße in Rot und von der Lerchenstraße bis zum Höhenweg in Grau.

Die Arbeiten im mehrere Hundert Meter langen Marris-Mühlenweg sollten eigentlich schon im Oktober 2019 starten und die Bauabschnitte I und II – von der Schillerslager Straße bis zur Lerchenstraße – noch im alten Jahr fertiggestellt sein. Weil die Avacon Netz GmbH in diesen Abschnitten ein neues Stromkabel verlegen will, haben Stadt und Netzbetreiber aber beschlossen, die Arbeiten zusammenzulegen. Allerdings hatte die Avacon laut Stadt keine Kapazitäten frei, um das neue Kabel noch 2019 zu verlegen. Deshalb soll nun beides Ende März/Anfang April 2020 über die Bühne gehen.

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Von Anette Wulf-Dettmer

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