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Burgdorf Personalrat der Stadt Burgdorf fordert mehr Personal
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16:53 27.08.2019
Der Personalrat der Stadt Burgdorf hat seinen Sitz im Kutscherhaus neben dem Rathaus II im Stadtpark, in dem die gesamte Stadtspitze residiert. Quelle: Joachim Dege
Burgdorf

Der Personalrat der Stadtverwaltung wünscht sich mehr Personal, um seine wachsenden Aufgaben bewältigen zu können. Das hat Personalabteilungsleiter Carsten Korn jetzt den Finanzpolitikern des Rates mit dem Ziel vorgetragen, dass diese das dafür erforderliche Geld in Höhe von voraussichtlich 56.500 Euro im Jahr bereitstellen. Die Politiker reagierten allerdings mehrheitlich eher irritiert und zieren sich noch.

Der Personalratsvorsitzende Christoph Engelen, ansonsten ein streitbarer Mann und privat als SPD-Politiker in Celle auch kommunalpolitisch beschlagen, ließ die Gelegenheit ungenutzt verstreichen, Burgdorfs Finanzpolitikern das Begehren der städtischen Personalvertretung selbst vorzutragen. So blieb es Personalchef Carsten Korn überlassen, die Gründe dafür aufzuzählen, weshalb Engelen als bislang einziger freigestellter Personalrat nicht länger ausreicht, um die ganze Arbeit zu schaffen, die der Personalrat vor der Brust hat.

Beim Personalrat häuft sich die Arbeit

Die Stadtverwaltung wachse, sagt der Personalchef. Dafür sorgten die Verpflichtung zur Betreuung von Kindern in städtischen Einrichtungen. Ursächlich seien auch die großen Bauvorhaben, die der Rat der Verwaltung aufgegeben hat. Die Folge seien mehr zu begleitende Vorstellungsgespräche. Allein für dieses Jahr sieht der Stellenplan im Haushalt der Stadt laut Hauptabteilungsleiterin Silke Vierke 40 Neueinstellungen vor. „Die Arbeit häuft sich“, sagt sie.

Zurzeit liegt die Beschäftigtenzahl bei der Stadt bei 520. Die Stadt rechnet damit, dass es zum Jahresende schon mehr als 550 sein könnten. Das ist die Grenze, von der an der Gesetzgeber einem Personalrat eine zweite Freistellung überhaupt erst zugesteht. Der Personalrat freilich wünscht sich schon jetzt mehr Personal. Sein Vorschlag: Die Stadt soll ein Personalratsmitglied ab sofort 15 Stunden freistellen. Vom 1. April nächsten Jahres an soll die Stadt dieses Stundenkontingent dann auf eine volle Stelle anheben.

Politiker: Kassen sind leer, Stadt muss sparen

Die Politik reagierte reserviert, vertagte das Thema erst einmal. Engelen soll sein Anliegen zunächst einmal persönlich erläutern. In Zeiten angespannter Kassen sei man aber „gegen jede Übererfüllung eines gesetzlichen Anspruchs“, machte Ratsherr Oliver Sieke (CDU) unmissverständlich klar und erntete dafür allenthalben Zustimmung. Wenn im März ohnedies Personalratswahlen seien und die Stadt wisse, wer dem Gremium angehört, könne man immer noch eine zweite Freistellung genehmigen. Nur SPD und Freie Burgdorfer signalisierten die Bereitschaft zum Entgegenkommen.

Von Joachim Dege

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