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Burgdorf Stadtbücherei wirbt für elektronische Ausleihe
Aus der Region Region Hannover Burgdorf Stadtbücherei wirbt für elektronische Ausleihe
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20:48 27.05.2019
Sieben Bücher für fünf Euro gibt es nur beim Bücherflohmarkt in der Stadtbücherei. Das Ausleihen von haptischen oder elektronischen Medien ist mit gültigem Leserausweis kostenlos. Quelle: Antje Bismark (Archiv)
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Burgdorf

Seit zehn Jahren gibt es den Verbund Niedersächsische Bibliotheken 24 Stunden online (Nbib24). Das nimmt die Stadtbücherei zum Anlass, ihre Leser am Sonnabend, 1. Juni, zu beschenken. Wer an dem Tag in der Zeit von 10 bis 14 Uhr in die Bücherei kommt, erhält eine kleine Aufmerksamkeit aus dem Onlinebereich.

Elektronische Ausleihe ist mit Leseausweis kostenlos

20 öffentliche Bibliotheken in Niedersachsen haben sich im Mai 2009 zum Nbib24 zusammen. Seitdem bieten sie ihren Lesern zusätzlich zur Literatur auf Papier oder dem Hörspiel auf CD auch elektronische Medien an. In der Stadtbücherei gibt es fast 26.000 verschiedene Titel in digitaler Form – als E-Book, E-Paper und Hörbuch.

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Die digitalen Medien können mit einem gültigen Leseausweis ohne weitere Kosten von zu Hause aus oder von unterwegs heruntergeladen werden. Nach Ablauf der Leihfrist erlischt der Zugang. Versäumnisgebühren für verspätete Rückgabe entstehen so nicht.

Beliebt sind Thriller, Reiseberichte und Lebenshilfe-Bücher

Der Datenschutz genießt dabei einen hohen Stellenwert. „Anders, als viele Leser vermuten, können wir im Lesekonto nicht sehen, ob und wie viele elektronische Medien ausgeliehen werden“, sagt Sebastian Kattler, Öffentlichkeitsarbeiter im Rathaus. Favoriten seien nur anhand der Vormerkungen erkennbar. Beliebt seien Thriller, Reiseberichte und Lebenshilfe-Bücher. Die Nummer eins sei zurzeit Silke Weinigs Ratgeber „Mit schwierigen Menschen klar kommen: Wirksame Strategien gegen Choleriker, Dauernörgler und andere Nervensägen.“ Hoch in der Gunst der Leser stünden zudem Regionalkrimis von Klaus-Peter Wolf und Susanne Mischke, „Das Muschelhaus“ von Tanja Janz und die Saga „Eine Familie in Deutschland“ von Peter Prange.

Von Gabriele Gerner