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Burgdorf Straßenarbeiten in Sorgensen dauern an
Aus der Region Region Hannover Burgdorf Straßenarbeiten in Sorgensen dauern an
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14:32 06.02.2019
Die reguläre Ortsdurchfahrt ist komplett nicht zu benutzen und Baustelle wie das Bild zeigt. Quelle: Sandra Köhler
Sorgensen

Die von der Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr gemeinsam mit der Stadt Burgdorf durchgeführten Bauarbeiten auf der Ortsdurchfahrt Sorgensen sind in vollem Gange. Ursprünglich war eine Fertigstellung für Ende 2018 angestrebt worden. Doch dann hatte wegen der Sanierung des Kanalnetzes umgeplant werden müssen. „Die Firma hat in der vergangenen Woche im Abschnitt zwischen Riethornweg und Kreisbahnstraße wieder mit den Arbeiten begonnen, bei Frost sind Erdarbeiten unmöglich“, sagt ein Mitarbeiter der Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Geschäftsbereich Hannover. Die Kanalarbeiten sollen noch in dieser Woche fertig gestellt werden.

Danach geht es an die Restarbeiten an den Gehwegen, der Bushaltestelle und der Querungsinsel, die es den Radfahrern ermöglichen soll, gefahrlos die Straße zu überqueren. Die Asphaltierungsarbeiten werden zum Abschluss vorgenommen. Das werde voraussichtlich nicht länger als eine, maximal zwei Wochen umfassen, heißt es aus der Landesbehörde. Wenn die Witterung mitspielt. Denn zum Aufbringen der Deckschicht muss es trocken und langfristig frostfrei sein, die Temperaturen müssen über fünf Grad Celsius liegen. Dann werde die Stadt Burgdorf den Riethornweg in Angriff nehmen. Wenn sich keine weiteren Probleme ergeben, solle die Sanierung Mitte April komplett abgeschlossen sein.

Umleitungsstrecke ist 13 Kilometer lang

Dass es länger dauert als geplant, darüber sind sich die Sorgenser, allen voran Ortsvorsteher Dirk Schwerdtfeger, sich längst im Klaren. „Eigentlich war die Sperrung der Bushaltestellen bis zum 16. Januar vorgesehen“, sagt Schwerdtfeger. Mit der Sperrung der Hauptstraße, die laut Beschilderung für Anlieger frei gegeben ist, haben sich die Sorgenser arrangiert. Allerdings seien es bei weitem nicht nur Anlieger, die die Straße benutzten, sagt Schwerdtfeger. „Sondern auch Leute, die hier gar nicht hingehören.“ Lastwagen beispielsweise oder Autofahrer mit Celler Kennzeichen. Und das sei mehr als unschön.

Kürzlich habe die Polizei in diesem Bereich einmal kontrolliert, zahlreiche Autofahrer angehalten und befragt. Darunter seien auch einige Anwohner Dachtmissens gewesen. „Für die aber haben wir Verständnis, denn die müssen doch einen großen Umweg fahren“, sagt Schwerdtfeger. Die offizielle Umleitung führt von Burgdorf über die Bundesstraße 188 und Hänigsen nach Dachtmissen. Das sind statt etwa zwei Kilometern fast 13 Kilometer. Deshalb, sagt Schwerdtfeger, habe er gemeinsam mit Jörg Neitzel, dem Ortsvorsteher aus der Nachbarkommune, eine Anfrage an die Stadt gestellt, ob es nicht möglich sei, den Einwohnern Dachtmissens, die es möchten, eine Sondergenehmigung zur Durchfahrt zu erteilen. „Es müsste doch möglich sein, so etwas gegen eine kleine Gebühr im Rathaus auszustellen“, sagt Schwerdtfeger.

Von Sandra Köhler

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