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Burgdorf Ein bewegtes Ehrenamt
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18:38 22.01.2015
Das Rad ist Ruth Benekes viel genutzter Begleiter, auch in Sachen Ehrenamt. Quelle: Sandra Köhler
Burgdorf

„Es kann ja nicht jeder zur Feuerwehr gehen“, sagt die 61-jährige mit Blick auf ihren Ehemann und ihre Kinder, die begeisterte Mitglieder sind. Sie selbst suchte stattdessen ihre Schwerpunkte im kirchlichen und sozialen Bereich - und fand sie auch.

So war sie viele Jahre Kirchenvorsteherin der St.-Pankratius-Gemeinde, initiierte dort den Sommergarten, beteiligte sich am offenen Adventskalender, kniete sich in die Seniorenarbeit und war für sechs Jahre Kirchenkreistagsmitglied. Sie begleitet Konfirmandengruppen und Chorfreizeiten, begann, Bewohnern der Altenheime wöchentlich Besuche abzustatten. Auch bei der Kaffeestube der Wohlfahrtsverbände in der St.-Paulus-Gemeinde ist sie aktiv.

„Ganz wichtig ist mir der Kontakt zu den Leuten“, sagt Beneke, die „1990 ganz sacht bei St. Pankratius angefangen“ hat und sich nach eigenen Angaben der Kirche von Kindesbeinen an verbunden fühlt. Früher seien Frauen nach der Geburt ihrer Kinder entweder zügig wieder arbeiten gegangen oder zu Hause geblieben, erinnert sich Beneke. Sie blieb zuhause und brachte sich mit wachsender Selbständigkeit ihrer Kinder Stück für Stück ins Gemeinwohl ein.

Das ureigenste Projekt der begeisterten Schwimmerin und Radlerin ist „Kirche in Bewegung“ für Senioren. „Damit habe ich 2000 angefangen. Damals gab es beim ADFC und VVV etwas Vergleichbares nicht. Die haben erst später nachgezogen“, sagt Beneke. Einmal im Monat geht sie mit bis zu 40 Teilnehmern, einer davon sogar aus Rethmar, auf Radtour. Diese bereitet sie im Detail vor und fährt sie im Vorfeld ab, damit es ja kein Verirren gibt.

„Anfangs sind wir bis Wienhausen gefahren. Aber wir werden ja alle nicht jünger. Mittlerweile kommen die, die es mit dem Rad nicht schaffen, mit dem Auto oder der Bahn nach“, sagt sie ein wenig stolz. Und fügt hinzu: „Ich wollte eigentlich nur von April bis Oktober. Aber die Senioren wollten mehr.“ So gibt es für die Winterzeit ein Alternativprogramm. Wert legt Beneke auf ein lohnenswertes und gut erläutertes Ziel: „Wenn wir eine Kirche oder ein Museum besuchen, kümmere ich mich um eine Führung oder zumindest um jemanden, der uns alles erklärt.“

Von Sandra Köhler

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