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Burgdorf Moorbrand bei Meppen: THW Burgdorf hilft
Aus der Region Region Hannover Burgdorf Moorbrand bei Meppen: THW Burgdorf hilft
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00:18 26.09.2018
Mit regelmäßigen Übungen bereiten sich die THW-Helfer aus Burgdorf auf Einsätze wie den aktuellen beim Moorbrand in der Nähe von Meppen vor. Quelle: HAZ-Archiv
Burgdorf/Meppen

Beim Moorbrand in Meppen sind auch Freiwillige des Technischen Hilfswerks (THW) aus Burgdorf im Einsatz. Seit Mittwoch vergangener Woche unterstützen sie die Löscharbeiten der Feuerwehren auf dem Raketenversuchsgelände der Bundeswehr bei Meppen. „Wir haben unseren Radlader mitgebracht“, berichtet Lukas Czeszak, Ortsbeauftragter des THW Burgdorf, am Telefon. Czeszak ist momentan mit drei weiteren THW-Kräften aus Burgdorf im Emsland stationiert. „Wir helfen bei Transportaufgaben und beim Wegebau.“

Lukas Czeszak- hier vor der THW-Zentrale in Burgdorf. Quelle: HAZ-Archiv

An diesem Sonntag werden neue Helfer aus Burgdorf erwartet, sie werden jene ablösen, die seit Mittwoch im Einsatz sind. Die Burgdorfer Gruppe wird dann fünf Mann stark sein. Laut Czeszak ist geplant, dass sie mindestens bis zum 30. September beim Moorbrand eingesetzt werden. „Es ist aber auch durchaus denkbar, dass der Einsatz länger geht. Wir versuchen das so zu regeln, dass der Einzelne nicht länger als eine Woche im Einsatz ist“, sagt Czeszak.

Kernaufgabe des THW in Meppen sei die Wasserförderung mit Großpumpen, erklärt er. Denn um das Feuer in mehreren Metern Tiefe zu löschen, soll das Moor geflutet werden. Dafür werden Unmengen an Wasser benötigt. Aus dem gesamten Bundesgebiet sind THW-Kräfte nach Meppen gerufen worden. Ihre Aufgaben: Verpflegung und Unterbringung der mehreren Hundert Einsatzkräfte und die Versorgung der Einsatzfahrzeuge mit Kraftstoff – eine Aufgabe für die Logistiker des THW. Damit die Fahrzeuge der Feuerwehren und des THW nicht extra eine stationäre Tankstelle anfahren müssen, werden sie dort betankt, wo sie gerade im Einsatz sind.

Czeszak wird nach eigenen Angaben noch an diesem Sonntag wieder nach Burgdorf zurückkehren.

Die Burgdorfer und die Uetzer Feuerwehren sind bislang noch nicht für Löscharbeiten beim Moorbrand auf einer Fläche von rund 800 Hektar angefordert worden. Das berichten Burgdorfs Ortsbrandmeister Florian Bethmann und Uetzes Gemeindebrandmeister Tobias Jacob. Das könne aber noch kommen, sagt Bethmann. Bei der Feuertechnischen Zentrale in Burgdorf gebe es bereits eine Voranfrage. Dort würden schon erste Vorbereitungen getroffen. Aus der Region Hannover unterstützen bereits Feuerwehren aus den westlichen Kommunen von Neustadt bis Springe Brandbekämpfungen in dem Katastrophengebiet.

Von Anette Wulf-Dettmer

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