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Burgdorf Am Montag donnern Betonmischer durch Hänigsen, Dachtmissen und Sorgensen
Aus der Region Region Hannover Burgdorf Am Montag donnern Betonmischer durch Hänigsen, Dachtmissen und Sorgensen
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18:08 27.09.2019
Statt der Lastzüge werden am Montag 100 Betonmischer durch Sorgensen, Dachtmissen und Hänigsen zum Kaliberg in Wathlingen und wieder zurückfahren. Quelle: Schiller (Archiv)
Hänigsen/Dachtmissen/Sorgensen

Auf der Baustelle der Recyclinganlage am Fuß der Wathlinger Kalihalde werden am Montag, 30. September, Betriebsflächen betoniert. Deshalb werden an diesem Tag Betonmischer in großer Zahl durch Hänigsen, Dachtmissen und Sorgensen fahren. Die Fahrzeuge müssen den Beton aus mehreren Werken im Norden und Süden heranschaffen. Insgesamt werden laut K+S-Pressesprecher Ulrich Göbel 800 Kubikmeter benötigt. Die Betonarbeiten würden aus technischen Gründen in einem Zuge ausgeführt.

Um die bisherige Anzahl von Lastwagenfahrten durch die Orte an der Landesstraße 311 nicht zu erhöhen, würden die Transportfahrten mit dem Füllmaterial für den Baugrund der Recyclinganlage entsprechend verringert, sagt Göbel. K+S hatte den Schwerlastverkehr zur Baustelle am Kaliberg nach Protesten aus Uetze und Burgdorf neu verteilt. Seitdem wird der Anlieferverkehr auch durch Nienhagen und Wathlingen geführt. In den ersten Tagen – mit dem vorbereitenden Arbeiten für den Bau der Recyclinganlage wurde am 9. September begonnen –hatte ein Anlieger im Hänigser Ortsteil Riedel 46 Lastwagen in einer Stunde gezählt.

200 Lastwagenfahrten belasten die Anlieger jeden Tag

Laut Göbel fahren seitdem täglich 100 Lastwagen auf dem Weg zur Wathlinger Kalihalde durch Sorgensen, Dachtmissen und Hänigsen und zurück. Die Anwohner müssen also 200 Fahrten der lauten Gefährte von Montag bis Freitag ertragen. Und das wird voraussichtlich noch bis Ende Oktober so sein. Dann sollen laut Pressesprecher die Arbeiten auf der Baustelle erst einmal ruhen.

Auf der L 311 bleibt die Zahl der Lastwagen am Montag gleich, dafür wird es auf der Straße zwischen Adelheidsdorf und Wathlingen eine spürbare Zunahme geben. Statt der 200 Hin- und Rückfahrten werden es bis zu 300 sein.

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Die Sozialdemokraten wollen die Anlieferverkehr zum Kaliberg – die augenblicklichen Transporte sind nur ein Vorgeschmack auf die nächsten 25 Jahre – um die Ortschaften herumführen.

Auch der Hänigser Ortsrat fordert eine Umleitungsstrecke für die Lastwagen.

Von Anette Wulf-Dettmer

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