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Burgdorf Nach 15 Jahren brüten wieder Störche in Dollbergen
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00:17 13.05.2019
Ein Storch steht im Nest auf dem Turm der Erlöserkirche in Dollbergen. Quelle: Anette Wulf-Dettmer
Dollbergen/Uetze/Burgdorf/Lehrte

Nach 15 Jahren haben erstmals wieder zwei Störche das Nest auf dem Turm der Erlöserkirche in Dollbergen bezogen.

„Seit einige Tagen sind beide da“, berichtet Martin Wurm, der seit drei Wochen in der Kirche die Orgel saniert. „Sie bauen am Nest und klappern auch gelegentlich.“ Von den Nestbauaktivitäten zeugen auch die zahlreichen Äste, die auf dem gepflasterten Weg unter dem Turm liegen. Der Uetzer Naturschutzbeauftragte Erhard Zander rechnet damit, dass das Storchenpaar auch brüten wird.

Storch im Nest auf dem Turm der Erlöserkirche, der Storchenkalender führt seit 1958 Buch über die in Dollbergen aufgezogenen Störche. Quelle: Anette Wulf-Dettmer

Zuletzt hatte es 2004 in Dollbergen eine erfolgreiche Brut in dem Ort gegeben. Danach war das Nest viele Jahre lang verwaist. Das ist auch auf dem Storchenkalender neben der Kirche nachzulesen. Auf der hölzernen Tafel sind die in Dollbergen aufgezogenen Jungstörche seit 1958 aufgezeichnet.

Dabei müssten die Weißstörche nach Einschätzung Zanders auf den Grünflächen in der Fuhseniederung bei Dollbergen reichlich Nahrung finden. Möglicherweise haben auch die Störche im Nachbarort Abbensen verhindert, dass sich in Dollbergen ein Paar zum Brüten niederlässt. Der Naturschutzbund hat 2016 unter Zanders Leitung am südlichen Ortsrand ein neues Nest aufgestellt. Das Storchenpaar, das jetzt in Dollbergen brütet, richtet sich jedoch am alten Standort auf der Kirche häuslich ein.

Nach Zanders Angaben ist in diesem Frühjahr erstmalig das Nest in Schillerslage besetzt, das im Januar 2017 aufgestellt wurde. Außerdem brüten Störche in Dedenhausen, Uetze, Hänigsen, Obershagen, Dachtmissen, Steinwedel, Immensen, Arpke und Sievershausen.

Das Storchennest auf dem Turm der Erlöserkirche ist besetzt. Die Vögel haben damit begonnen, das Nest für die Brut zu stabilisieren und auszupolstern. Quelle: Anette Wulf-Dettmer

Von Friedrich-Wilhelm Schiller und Anette Wulf-Dettmer

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