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Burgwedel Alter Koksofen sorgt für Großeinsatz der Feuerwehr
Aus der Region Region Hannover Burgwedel Alter Koksofen sorgt für Großeinsatz der Feuerwehr
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19:06 09.11.2019
Die Feuerwehrleute haben die Haustür geöffnet, um die Ursache des Rauches abzuklären. Quelle: Nils Wöhler, Feuerwehr Burgwedel
Großburgwedel

Ein alter Koksofen war der Grund dafür, dass die Feuerwehr Großburgwedel sowie das Einsatzkommando der Stadtfeuerwehr mit insgesamt 25 Einsatzkräften in der Nacht zu Sonnabend ausrücken musste. Auch die Drehleiter aus Langenhagen war angefordert worden.

Brandgeruch dringt aus einem Haus an der Straße Im Mitteldorf: Diese Alarmierung ging in der Nacht um 0.27 Uhr bei der Feuerwehr Großburgwedel ein. Als Ortsbrandmeister Carsten Rüdiger mit seinen Mitstreitern mit Kommandowagen sowie einem Tank- und einem Hilfeleistungslöschfahrzeug ankam, bestätigte sich dies. Laut Stadtfeuerwehrpressesprecher Nils Wöhler „konnte deutlicher Brandgeruch festgestellt werden“. Zudem sei aus dem Dach Rauch nach oben gezogen.

Um Löschen zu können, hat die Freiwillige Feuerwehr Großburgwedel eine Schlauchleitung aufgebaut. Quelle: Nils Wöhler, Feuerwehr Burgwedel

Um für alle Fälle gerüstet zu sein, forderten die Einsatzkräfte gegen 0.40 Uhr die Drehleiter aus Langenhagen an und erhöhten die Einsatzstufe. Weil der schwerhörige Bewohner des Hauses auf Klingeln und Klopfen der Feuerwehr nicht reagierte, brachen die Rette die Haustür auf. Im Erdgeschoss fanden sie einen alten Koksofen vor, der mit Brennmaterial überfüllt war.

Das hat laut Pressesprecher Wöhler für eine unsaubere Verbrennung und den Rauch gesorgt. Weil der Qualm aber durchs Dach abzog und die Wohnung ansonsten nicht verraucht war, blieb der Bewohner unverletzt. Die angeforderte Drehleiter konnte wieder umdrehen. Die Feuerwehrleute bauten einen neuen Schließzylinder in die Haustür und übergaben den Schlüssel an die zwischenzeitlich eingetroffene Pflegekraft des Bewohners. Der Einsatz endete gegen 1.40 Uhr. Den Notruf abzusetzen sei absolut korrekt gewesen, sagt Feuerwehrsprecher Wöhler: „Lieber einmal zu oft bei uns anrufen als einmal zu wenig.“

Mehr zu Einsätzen der Feuerwehr und Polizei in Burgwedel lesen Sie in unserem Polizeiticker.

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Von Sandra Köhler

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