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Burgwedel CDU-Themenabend: Wie sieht es auf dem Wohnungsmarkt aus?
Aus der Region Region Hannover Burgwedel CDU-Themenabend: Wie sieht es auf dem Wohnungsmarkt aus?
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06:48 10.10.2019
Um Eigentumspolitik und Wohnungsbau dreht sich eine Veranstaltung der CDU Burgwedel im Amtshof. Quelle: dpa-Zentralbild (Symbolbild)
Großburgwedel

Wohnraum, zumal bezahlbarer, ist knapp in Burgwedel. Rund 420 zusätzliche Wohnungen werden laut Wohnraumversorgungskonzept der Region Hannover in den kommenden fünf Jahren benötigt. 200 sollten in Einfamilien- und 220 in Mehrfamilienhäusern errichtet werden, 90 von ihnen staatlich geförderte B-Schein-Wohnungen sein. Die CDU Burgwedel will sich dieses wichtigen Themas annehmen und lädt deshalb für Mittwoch, 17. Oktober, 19 Uhr, zu einer öffentlichen Veranstaltung in den Amtshof ein.

Viel sei in den vergangenen Monaten über die Entwicklungen auf dem Wohnungsmarkt in Deutschland und auch speziell in Burgwedel berichtet worden, heißt es in der Einladung. Begriffe wie Mietpreisbremse, Miethaie, Mietpreisdeckel und bezahlbarer Wohnraum bestimmten die Diskussion. Nach Meinung der CDU sei jedoch gerade die Sicht privater Vermieter viel zu kurz gekommen, diese sogar vielfach ins falsche Licht gestellt worden. Wie es wirklich aussieht auf dem Wohnungsmarkt und wie wahr die diskutierten Thesen sind – das soll Thema des Abends sein. Bereits ab 18.30 Uhr gibt es einen Empfang. Der Eintritt ist frei.

Präsident von Haus & Grund Deutschland hält Vortrag

Als Referenten haben die Veranstalter mit dem Präsidenten von Haus & Grund Deutschland, Kai Warnecke, einen Experten gewinnen können. Er wird zur Einführung einen Vortrag zum Thema „Eigentumspolitik zwischen Fake News und Fakten“ halten. Im Anschluss stellt der Kleinburgwedeler Ortsbürgermeister und CDU-Bauexperte Jürgen Schodder die wohnungsbaupolitischen Pläne der CDU-Stadtratsfraktion vor. Um Menschen in der Stadt halten zu können, sei es unvermeidbar, neuen Wohnraum zu schaffen – so weit sind sich die Kommunalpolitiker einig. Denn Burgwedel ist die einzige Kommune in der Region Hannover, in der die Bevölkerungszahlen zurückgehen.

Ein gemeinsames Konzept, um dem etwas entgegenzustellen, ist in Arbeit. Das dürfte sich auch auf die Planungen für Neubaugebiete in Engensen, Kleinburgwedel, Thönse und Wettmar auswirken. Die ersten Baugenehmigungen dort werden laut Bauamtschef Oliver Götze nicht vor 2020 erteilt werden.

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