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Burgwedel Neue Halle soll auf Bauhof für Ordnung sorgen
Aus der Region Region Hannover Burgwedel Neue Halle soll auf Bauhof für Ordnung sorgen
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16:34 23.01.2019
Wegen des Frostes ruhen aktuell die Arbeiten: Bauhofleiter Martin Riessler zeigt dennoch, dass einige Fundamente für die neue Halle bereits gegossen sind. Quelle: Katerina Jarolim-Vormeier
Großburgwedel

Auf dem Bauhof wird Ordnung geschaffen: Weil die jetzige Fahrzeughalle für den Fuhrpark des Bauhofs der Stadt Burgwedel schlichtweg zu klein ist, entsteht auf dem Gelände am Pappelweg eine neue Halle. Insgesamt zwölf Bauhoffahrzeuge – schräg aufgestellt in vier Reihen – sollen in der mit zwei großen Toren ausgestatteten neuen Halle Platz finden. Bisher können nur sechs Lastwagen oder Bauhofs-Pickups in dem alten Gebäude parken. Fertigstellung des Bauvorhabens ist für Mitte August geplant. Die Stadt investiert 490.000 Euro in den Bau.

Derzeit ruhen die Arbeiten auf der Baustelle. Grund dafür ist der Frost. „Bei den Minustemperaturen kann der Beton nicht gegossen werden“, erläutert Bauhofsleiter Martin Rießler. Die notwendige Winterpause bringt den Bauhofsleiter aber nicht in die Bredouille. Da erst in der ersten Aprilwoche die Stahlwände aufgestellt werden, geht er davon aus, dass bis dahin die Fundamente fertig sein müssten. „Das ist zu schaffen“, sagt Rießler zuversichtlich. Rund zwei Monate soll der Bau der Halle dauern. Im Anschluss beginnen die Arbeiten im Außenbereich. Dann sollen die beiden Zufahren und die Hoffläche bis Mitte August gepflastert werden.

Hier kommt die Halle hin: Arbeiter gießen die Fundamente. Quelle: privat

Benötigt wird die neue Halle, weil die Fahrzeuge derzeit dicht an dicht stehen. „Zwischen den Wagen ist gerade mal 15 Zentimeter Platz“, schildert Rießler das Raumproblem. Zudem gibt es eine weitere Schwierigkeit: „Die Halle ist so eng, dass, wenn einer los will, fünf andere Fahrzeuge bewegt werden müssen", sagt Bauhofleiter.

Das wird sich künftig alles ändern: Einfacher wird das Einparken in der neuen Bauhofhalle. In dem 38 Meter langen und 15 Meter breiten Gebäude sind schräge Parkbuchten vorgesehen. „Jederzeit kann etwa ein Lastwagen, Trecker oder Radlader rein und raus fahren, ohne dass ein anderes Fahrzeug stört“, sagt Rießler. Geplant sind auch Regale, wo speziell für den jeweiligen Wagen Gerätschaften deponiert werden. Damit hätte alles seinen Platz und Ordnung. „Da bin ein Freund von“, sagt er und schmunzelt.

Übrigens: Den Plan für den neuen Bauhof hatte Rießler selbst entwickelt, um Arbeitsorganisation und -abläufe zu verbessern. Ist die neue Halle fertig, wird die alte umgenutzt. Sie soll nicht abgerissen werden, sondern bleibt stehen. Davon profitiert die in der Halle untergebrachte Werkstatt des Bauhofs. Sie kann wesentlich vergrößert werden. Und auch die 15 Mitarbeiter der städtischen Einrichtung werden von dem Hallenneubau profitieren. Sie erhalten größere Sozialräume in der alten Halle.

Von Katerina Jarolim-Vormeier

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