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Burgwedel Im nächsten Bauabschnitt kommt der Kreisel
Aus der Region Region Hannover Burgwedel Im nächsten Bauabschnitt kommt der Kreisel
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00:17 04.03.2019
Hier kommt der Kreisel hin: Roman Machmer und Wiebke Schepelmann von der Region Hannover auf der Kreuzung Hauptstraße/ Am Rhaden/Thönser Trift. Dort beginnt am 11. März der nächste Bauabschnitt der Sanierung der Ortsdurchfahrt Wettmar. Quelle: Sandra Köhler
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Wettmar

Die nächste Etappe in der Sanierung der Ortsdurchfahrt Wettmar steht an. Voraussichtlich zum Freitag, 8. März, wird der noch gesperrte zweite Abschnitt wieder freigegeben. Aber ab Montag, 11. März, geht es dann gleich weiter. Im dritten Abschnitt wird ein Kreisel an der Kreuzung Hauptstraße/Thönser Trift/Am Rahden gebaut. Dazu müssen die Straßen in dem Bereich voll gesperrt werden. Am Donnerstagabend stellten Mitarbeiter der Region die Planungen im Haus der Kirche in Wettmar vor.

Rund 50 Bürger hatten sich auf den Weg gemacht, um Fragen zu stellen, die ihnen auf den Nägeln brannten. „Wir wollen heute nicht über die Sinnhaftigkeit des Kreisels sprechen, auch nicht über Fahrradschutzstreifen und die Beschilderung“, nahm der stellvertretende Ortsbürgermeister Wolfgang Werner (SPD) unnötigen Grundsatzdiskussionen gleich zu Beginn den Wind aus den Segeln: „Das ist so entschieden worden und wird so umgesetzt. Stellt eure Fragen zum Baufortschritt, dann kommen wir heute gut durch.“ Und das wollten die Wettmarer wissen:

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Wo gibt es aktuelle Informationen über den Baufortschritt?

„Wir hängen die Pläne des aktuellen Bauabschnittes und des jeweils folgenden am ehemaligen Blumenladen aus“ sagt Roman Machmer vom Team Infrastraktur Straße der Region Hannover . Auch auf der Internetseite der Gemeinde Burgwedel sollen künftig aktuelle Informationen abrufbar sein.

Wie kann man Wettmar in der dritten Bauphase mit dem Auto anfahren?

„Die Verkehrsführung bleibt im Prinzip, wie sie ist“, führt Machmer aus. Vom Westen her ist Wettmar über Kleinburgwedel und Thönse zu erreichen, von Osten über Engensen. „Der Hauptzubringer nach Wettmar ist die K116. Über sie ist der gesamte Ort erreichbar.

Was ändert sich für alle, die den Bus nutzen?

Es gibt für die gesamten Bauarbeiten eine Regelung, damit Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel Verlässlichkeit haben. Der Bus wird über Schulstraße, Bruchstraße, Herrenhäuser Straße, Thönser Trift und Meitzer Straße umgeleitet, fährt also einen Ring. Die von einer Verlegung betroffenen Haltestellen werden gekennzeichnet, Ersatzhaltestellen ausgewiesen. Inwiefern sich die Fahrpläne verschieben, ist noch nicht klar. Das wird die Regiobus aber noch mitteilen.

Wie ist der Kreisel aufgebaut und wann ist er fertig?

Die Mitte des Kreisel kann zumindest von Landmaschinen und Lastwagen überfahren werden. Eine kleine Schwelle soll verhindern, dass auch PKWs über die Mitte abkürzen. Der Kreisel soll bis zum Beginn der Osterferien fertig sein.

Was ist, wenn es während der Bauarbeiten einen Notfall gibt?

Die Region hat die Bauarbeiten und Umleitungen kommuniziert. Die Leitstellen wissen Bescheid. Auch Feuerwehrautos oder Rettungswagen müssen die Umleitungen fahren.

Wie kommen Anlieger während der Bauarbeiten auf ihre Grundstücke?

Die Zufahrt soll möglichst gewährleistet bleiben, wenn es für einen kurzen Zeitraum absehbar nicht möglich ist, kommuniziert der Bauleiter das vorher. Fahrzeuge müssen dann übergangsweise in den Nebenstraßen abgestellt werden.

Werden die Gehwege nach dem Umbau für Radfahrer freigegeben?

Nein. Laut Region belegen Untersuchungen, dass Fahrradfahrer auf Schutzstreifen auf der Straße sicherer sind.

Kann der Radschutzstreifen im Bereich der Verkehrsinsel an der Bushaltestelle durchgezogen werden, um mehr Sicherheit zu gewährleisten?

Nein, der Platz reicht dafür nicht aus. Deswegen gibt es den Schutzstreifen auch nur einer Straßenseite markiert. Wo es keinen gibt, fahren Radfahrer im fließenden Verkehr.

In Zuge der Sanierung sind Büsche weggenommen worden, wird es nachher wieder eine Begrünung geben?

Die Büsche während der Arbeiten stehen zu lassen, wäre nicht möglich gewesen. Der Ortsrat wird beraten, in welcher Form sich eine Neuanlage durchführen lässt, ob als Hecke, Grünfläche oder vielleicht mittels Bodendeckern.

Auf den Bau des Kreisels folgen im Vier-Wochen-Abstand noch drei weitere Bauabschnitte. Geplant ist, die Sanierung der Ortsdurchfahrt bis zum 30. Juli anzuschließen. Insgesamt kostet das Projekt die Region 2,1 Millionen Euro, 650 000 Euro entfallen auf die Kanalarbeiten.

Von Sandra Köhler