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Burgwedel Jonas-Christian Kurtze ist Wettmarer des Jahres
Aus der Region Region Hannover Burgwedel Jonas-Christian Kurtze ist Wettmarer des Jahres
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00:19 23.01.2019
Überraschung bei der Auszeichnung: Birgit Bode-Stüring überreicht Jonas-Christian Kurtze einen selbstgestrickten Schal. Quelle: Katerina Jarolim-Vormeier
Wettmar

Ehrenamtliches Engagement hat beim Neujahrsempfang der CDU Wettmar eine tragende Rolle gespielt: Bei der Ehrung des „Bürgers des Jahres“ versuchte Ortsverbandsvorsitzender Michael Nözel bei seiner Laudatio die Spannung hochzuhalten, in dem er den Namen des zu Ehrenden erst ganz am Ende verriet. Doch die meisten der rund 50 Gäste wussten da schon längst, wer sich hinter der langen Liste an Ehrenamtstätigkeiten verbirgt, die Nözel gerade vorgetragen hatte: Jonas-Christian Kurtze.

Jonas-Christian Kurtze ist Wettmars "Bürger des Jahres". Der CDU-Ortsverbandsvorsitzende Michael Nözel gratuliert ihm. Quelle: Katerina Jarolim-Vormeier

Der 27-Jährige sei wohl einer der umtriebigsten Wettmarer. Er kümmert sich im Prinzip um das ganze Dorf: Ob um das Schredder-, Dorf- oder Weihnachtsfest, übernahm auch den Internetauftritt wettmar.de, betreut Kinder- sowie Jugendgruppen der St.-Marcus-Kirchengemeinde und organisiert für sie Segelfreizeiten. Doch das ist längst nicht alles. Kurtze spielt an der Kirchenorgel, wirkt in der Laienspielgruppe mit, hat seine eigene Band gegründet und musiziert in diversen Musikzügen „und geht deshalb in Kleinburgwedel fremd“, scherzte Nözel. „Du setzt dich extrem für die Gemeinschaft ein“, lobte der Ortsverbandsvorsitzende. Er sei zwar noch jung an Jahren, aber bereits erfahren genug. „Du bist ein echtes Original in Wettmar – bleib wie du bist.“

Und eine Überraschung gab es auch noch: Birgit Bode-Stüring überreichte dem frisch gebackenen „Bürger des Jahres“ einen von ihr selbstgestrickten Wollschal. Jonas hatte mal bei Familie Bode auf dem Sofa gesessen, „und ich war gerade am Stricken und er fragte, kannst du mir einen Schal stricken“, erzählte Bode-Stüring. Gesagt, getan: „Nun kann der Winter kommen“, bedankte sich Kurtze.

Vorab gab es auch kritische Töne von Nözel. Der Christdemokrat machte darauf aufmerksam, dass sich für die Turnsparte des TSV Wettmar kein neuer Vorsitzender finde ließe. Viele Leute würden es in sozialen Netzwerken so abtun, als sei es nicht ihr Problem. „Das geht gar nicht“, kritisierte er.

Zudem stellte CDU-Ortsratsmitglied Niklas Hanne die ersten Überlegungen der neu gegründeten Arbeitsgruppe Planungen für das Dorfgemeinschaftshaus (DGH) vor. Mit der Schließung der Waldschänke in Wettmar besteht der Wunsch nach einem ebenerdigen Gebäude mit neuer Gastronomie. Ein Konzept hänge aber auch von den Planungen für das Feuerwehrhaus ab. „Da wollen wir uns nicht gegenseitig im Weg stehen“, sagte Nözel.

Von Katerina Jarolim-Vormeier

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