Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Burgwedel Kaufmannschaft will Burgwedel attraktiver machen
Aus der Region Region Hannover Burgwedel Kaufmannschaft will Burgwedel attraktiver machen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:40 05.04.2019
Die IGK will nicht nur mit den beliebten Veranstaltungen wie dem Stadtfest Großburgwedel Kunden in die City locken. Quelle: Maximilian Hett (Archiv)
Burgwedel

Burgwedel noch mehr als bisher als attraktive Einkaufsstadt präsentieren: Das will die Interessengemeinschaft Großburgwedeler Kaufleute (IGK). Bei der Jahresversammlung hat der Vorstand den Mitgliedern sogenannten Brainstorm-Brief vorgelegt. Dieser umfasst zehn Punkte: von mehr verkaufsoffenen Sonntagen über spezielle Mitarbeiterparkplätze und Weihnachtsbeleuchtung bis hin zu gemeinsamen Kern-Ladenöffnungszeiten. „Wir wünschen uns jetzt ein Feedback von möglichst vielen Mitgliedern“, sagt der IGK-Vorsitzende Stefan Müller. In etwa drei Wochen solle die Umfrage ausgewertet werden. Themen, die Zustimmung finden, sollen dann in Arbeitsgruppen genauer geplant werden.

Stefan Müller bleibt IGK-Vorsitzender

Wiedergewählt: IGK-Chef Stefan Müller. Quelle: Thomas Oberdorfer,Oberdorfer@me.com

Der Vorstand der IGK hat sich nicht wesentlich geändert: Nicht nur Müller, sondern auch der 2. Vorsitzende Klaus Bierbaum, der 3. Vorsitzende Thorsten Schirmer, Schriftführerin Ursula Lohr und Kassenwartin Sylvia Krüger wurden wiedergewählt. Beisitzer gibt es jetzt zwei: Thomas Bannasch und Sebastian Georgi. „Ich freue mich, dass die beiden unseren Vorstand jetzt ergänzen“, sagt Müller. Sein Vize Bierbaum stellte unter dem Punkt Verschiedenes Ideen vor, um die Attraktivität der Stadt für Einkaufswillige zu erhöhen. Es handle sich erst einmal um reine Vorschläge, sagt Müller: „Nun bin ich gespannt, was unsere Mitglieder dazu sagen.“ Aktivitäten sollten nicht nur vom Vorstand angeregt, sondern von der Masse getragen werden. Deshalb erhalten die IGK-Mitglieder, die nicht bei der Versammlung waren, den Brainstorm-Brief in den nächsten Tagen per E-Mail. „Die ersten Rückläufer haben wir schon, wenn wir mehr haben, werden wir in die Auswertung gehen“, kündigt Müller an. Anregungen, die Beifall finden, sollen in Arbeitsgruppen vertieft und Konzepte ausgearbeitet werden.

Burgwedel attraktiver machen

Nicht jeder Vorschlag werde bei allen auf Begeisterung stoßen, weiß der IGK-Vorsitzende. Denn vom Tischler bis zum Geschenkladen reicht die Spanne der Mitglieder – und entsprechend verschieden seien die Bedürfnisse. Reicht ein verkaufsoffener Sonntag zum Burgwedeler Stadtfest – oder sollen es doch mehr sein? „Wir gucken schon auf die Nachbarkommunen. Burgdorf, Barsinghausen, Lehrte: Die haben alle vier.“ Doch einfach die Läden öffnen reiche nicht, es müsse ja ein Konzept dazukommen. „Vielleicht ließe sich das mit der Weinmeile verknüpfen – wenn mehr verkaufsoffene Sonntage überhaupt gewünscht sind“, sagt Müller. Der Vorstoß, die Weihnachtsbäume vor den Geschäften durch Lichterketten in Bäumen zu ersetzen oder zu ergänzen, stieß auf kritische Stimmen. Die Innenstadt bestehe nicht nur aus der Von-Alten-Straße, wandten die Inhaber des Weinladens im Mitteldorf ein. Und dort gibt es eben keine Bäume vor den Geschäften. Eine Alternative könnten Lichter in den Schaufenstern sein, sagt Müller. Auch sei zu klären, ob überhaupt Ketten in den Bäumen angebracht werden dürften. Und ob diese mit Solarenergie oder Strom betrieben werden sollten und wer letzteren zahle.

IGK-Vorstand: Parkplätze und einheitliche Öffnungszeiten

Parkplätze: auch das ist ein Reizthema. „Wir sehen die Gefahr, dass Mitarbeiter dort parken, wo Kunden dann keinen Platz mehr haben“, gibt Müller die Meinung des IGK-Vorstands wieder. Deshalb schlägt der vor, Mitarbeiterparkplätze zu mieten, etwa auf dem Parkplatz des Klinikums oder dem Schützenplatz. „Kaufleute könnten die dann beispielsweise ihren Mitarbeitern kostenlos überlassen.“ Auch dieser Vorstoß müsse erst auf Machbarkeit geprüft werden. „Dazu bedarf es Gesprächen mit den Eigentümern der Flächen.“ Ob sich wirklich einheitliche Ladenöffnungszeiten in der City von Großburgwedel erreichen ließen, sieht Müller eher skeptisch: „Wer den ganzen Tag alleine in seinem Laden steht, braucht auch eine Mittagspause.“ Trotzdem wären möglichst einheitliche Öffnungszeiten für Kunden wesentlich angenehmer – sie müssen dann nicht vor dem Einkauf im Internet schauen, ob gerade wirklich geöffnet ist.

Von Sandra Köhler

Noch bis zum 25. Mai geben sich Mitarbeiter der Deutschen Glasfaser Zeit, um 40 Prozent der Haushalte in Engensen, Fuhrberg, Kleinburgwedel, Thönse und Wettmar von ihrem Angebot zu überzeugen. Aktuell haben sie rund die Hälfte der benötigten Verträge abgeschlossen.

05.04.2019

Züchter Friedhelm Stein hat es nun schriftlich: Ein Wolf hat mit hoher Wahrscheinlichkeit die 15 Heidschnucken Anfang März auf seiner Weide bei Engensen gerissen. Das Land sieht sich außer Stande vor Ort zu helfen.

07.04.2019

Das war die bislang größte Feuerwehrübung des Jahres: Feuerwehrleute aus Groß- und Kleinburgwedel trainieren Einsatz mit sechs vermissten Personen in zwei brennenden Hallen.

04.04.2019