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Burgwedel Neuer Blitzer geht Mitte Januar in Betrieb
Aus der Region Region Hannover Burgwedel Neuer Blitzer geht Mitte Januar in Betrieb
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14:34 26.12.2018
Von dieser Stelle an der Würmsee-Kreuzung aus wird die neue Blitzersäule ab Mitte Januar ihre Fotos schießen. Quelle: Sandra Köhler
Burgwedel

Für Schnellfahrer wird es an der Würmsee-Kreuzung künftig teuer: Mitte Januar will die Stadt den dann dritten Blitzer in Burgwedel aufstellen. Die stationäre Geschwindigkeitskontrolle soll dort, wo es häufig kracht, für mehr Sicherheit sorgen. Die Bußgelder bedeuten für die Stadt und die Region aber auch einen erheblichen Einnahmefaktor.

Das Fundament an der Landesstraße 381 hatte die Stadt bereits im Frühjahr gießen lassen, aufgestellt werden sollte die neue Blitzersäule ursprünglich schon im Sommer. Doch ohne schützende Leitplanke keine stationäre Tempokontrolle, so die Vorgabe des Landes – und der Bau der Leitplanke, die sogar noch nachgebessert werden musste, hatte die Aufstellung verzögert. Nun soll es laut Ordnungsamtsleiterin Andrea Stroker also Mitte Januar soweit sein.

Aufgestellt wird der Blitzer an der sogenannten Würmsee-Kreuzung, weil es an der Einmündung der K119 aus Richtung Kleinburgwedel in die Landesstraße 381 Großburgwedel-Fuhrberg immer wieder zu Unfällen kommt. Eine häufiger Ursache ist dabei überhöhte Geschwindigkeit in der Tempo-70-Zone. Die Stadtverwaltung, die Region Hannover als Verkehrsbehörde und die Polizei, die in der Verkehrsunfall-Kommission zusammenarbeiten, hatten sich daraufhin auf die Blitzersäule verständigt.

Die Einnahmen aus den Bußgeldern des neuen Blitzers werden zu 40 Prozent dem Burgwedeler Haushalt zugute kommen. 60 Prozent verbleiben bei der Region Hannover, die für alle 20 Umlandkommunen die Aufgabe der Bußgeldstelle inne hat – die Behörde übernimmt die Auswertung der Bilder und den Versand der Bußgeldbescheide.

Der Blitzer an der Fuhrberger Ortsdurchfahrt ist eine Goldgrube für Stadt und Region. Radaranlage in Fuhrberg Quelle: Archiv (Kai Knoche)

Bislang haben nur die beiden Blitzersäulen in Fuhrberg für die Stadt Burgwedel Bußgeldzahlungen aus Tempoverstößen generiert. Eine Kamera dort agiert im Dauerbetrieb, eine weitere wird zwischen den beiden Blitzersäulen hin- und hergewechselt. Bis 15. Dezember summierten sich die Bußgelder für Region und Stadt laut Regionssprecherin Carmen Pförtner auf exakt 200.393,72 Euro. 2016 hatte die Summe bei knapp 195.500 Euro gelegen, 2017 bei etwas mehr als 181.000 Euro. Die Schwankungen erklären sich mit Wartungen, bei denen eine Anlage außer Betrieb war, sowie mit baustellenbedingten Änderungen der Verkehrsmengen.

Jeweils enthalten in den Summen sind auch Bußgelder, die aus mobilen Kontrollen der Region im Burgwedeler Stadtgebiet stammen. Von diesen Einnahmen sieht Burgwedel allerdings keinen Cent, das Geld verbleibt zu 100 Prozent bei der Region.

Die Stadt Burgwedel verbuchte 2017 Einnahmen von rund 78.300 Euro aus den beiden Blitzern in Fuhrberg. Für 2019 sind 120.000 Euro im Haushalt angesetzt – allerdings inklusive der Bußgelder aus der Überwachung des ruhenden Verkehrs und aus dem Bereich der Gewerbestelle.

Von Frank Walter

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