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Burgwedel Radweg nach Thönse soll Ende Juli fertig sein
Aus der Region Region Hannover Burgwedel Radweg nach Thönse soll Ende Juli fertig sein
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00:20 21.06.2019
Noch nicht befahrbar, aber bereits angelegt: Dem Radweg zwischen Oldhorster Kreisel und Thönse fehlt noch die Asphaltdecke. Quelle: Katerina Jarolim-Vormeier
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Thönse/Neuwarmbüchen

 Im Endspurt befinden sich die Bauarbeiter beim neuen Radweg zwischen dem Oldhorster Kreisel und Thönse, denn bis Ende Juli sollen die Arbeiten abgeschlossen und der Weg freigegeben sein. Bis dahin aber bleibt die Kreisstraße 116 unpassierbar, Autofahrer müssen weiterhin die ausgeschilderte Umleitung nutzen – auch wenn die Radwegführung inzwischen gut zu erkennen ist.

Radweg soll in sechs Wochen fertig sein

Ein Schotter-Mineralgemisch verdichtet aktuell den rund 1,4 Kilometer langen Radweg. Laut Regionssprecher Klaus Abelmann soll in den nächsten sechs Wochen die Strecke abschließend asphaltiert werden. „Außerdem errichten Arbeiter eine Mittelinsel am Bruchholzweg, damit Radfahrer aus Thönse dort sicher die Kreisstraße 116 überqueren können“, sagte Abelmann. Zudem stünden auch noch Markierungsarbeiten an.

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Nach Fertigstellung darf die künftige, lang ersehnte Trasse des 2,5 Meter breiten Radwegs von Neuwarmbüchen nach Thönse in beiden Richtungen befahren werden. Beim ersten Bauabschnitt vom Ortsausgang Neuwarmbüchen bis zum Kreisel hatte das Wetter die Arbeiten permanent unterbrochen – deshalb konnte der Zeitplan nicht eingehalten werden. Mittlerweile ist der Teilabschnitt bereits fertig und die Radfahrer müssen nicht mehr die K 116 direkt auf der Straße befahren.

Die Arbeiten an dem insgesamt 2,7 Kilometer langen Radweg von Neuwarmbüchen nach Thönse hatten sich verzögert. Ursprünglich hatte die Region für die beiden Bauabschnitte südlich und nördlich des Oldhorster Kreisels eine Bauzeit von je drei Monaten angesetzt. Der erste Abschnitt zwischen Neuwarmbüchen und dem Kreisel hätte demnach Ende Januar – und nicht wie tatsächlich erst Ende April fertiggestellt werden sollen.

Die Region investiert rund eine Million Euro in den Radweg. Den größten Posten übernimmt die Region, mit 315.000 Euro unterstützt der Bund das Vorhaben.

Erst soll der Radweg fertig sein und dann folgt die Ortsdurchfahrt

Abelmann widerspricht Befürchtungen der Thönser, dass der zweite Bauabschnitt des Radweges parallel mit der Sanierung der Thönser Ortsdurchfahrt ansteht. Das werde nicht passieren. „Erst soll der Radwegebau abgeschlossen werden und dann beginnen wir mit der Ortsdurchfahrt.“ Auf der gesamten Länge vom Ortseingang auf Großburgwedeler Seite bis hin zum Ortseingang auf der Engenser Seite wird die Fahrbahndecke erneuert werden und dort, wo Bedarf ist, werden auch die Bürgersteige neu hergerichtet.

Die erste Präsentation der Region für Umbau und Sanierung der Ortsdurchfahrt stieß bei den Thönsern auf heftige Kritik. Deshalb reagierte die Regionsverwaltung auf den heftigen Widerstand im Dorf und legte Mitte April überarbeite Pläne vor. Seitdem ist der ursprünglich geplante Kreisel an der Abzweigung in Richtung Wettmar vom Tisch. Und auch bei der umstrittenen Bushaltestelle Lange Reihe/Bruchstraße konnte eine Alternativlösung gefunden werden.

Die Sanierungsarbeiten sollen so geplant werden, dass eine vernünftige Verkehrsführung möglich sei, versicherte Abelmann. Verkehrseinschränkungen werden aber dennoch nicht zu vermeiden sein. „Hierfür werden frühzeitig Umleitungsschilder an den entsprechenden Stellen ausgewiesen.“

Von Katerina Jarolim-Vormeier

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