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Burgwedel Ikea eröffnet zwei Ladesäulen Ende Februar
Aus der Region Region Hannover Burgwedel Ikea eröffnet zwei Ladesäulen Ende Februar
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13:46 28.11.2018
Noch sind die Ladestationen eingepackt und auf dem Ikea-Parkplatz nicht im Betrieb. Ende Februar sollen Kunden dort kostenlos Strom tanken können. Quelle: Katerina Jarolim-Vormeier
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Großburgwedel

Drei Stromtankstellen gibt es bereits in Burgwedel – am Domfrontplatz, am Springhorstsee und am Hotel Kokenhof. Nun kommen zwei weitere auf dem Ikea-Parkplatz hinzu. Das Angebot richtet sich an Kunden des schwedischen Möbelhauses, die dort einkaufen und währenddessen ihre Elekroautos kostenlos aufladen können.

An den zwei Ladesäulen, die bereits aufgestellt worden sind, können insgesamt vier Fahrzeuge Strom tanken. Noch sind die Tankstellen mit schwarzen Kunststoff umhüllt. „Voraussichtlich Ende Februar werden die Säulen in Betrieb genommen – aber nur während der Öffnungszeiten des Möbelhauses“, sagte Burgwedels Ikea-Sprecherin Dorothee Zirkel. Bereits 37 Häuser von insgesamt 53 bundesweit, hätten Ladesäulen aufgestellt. „Bis Ende 2020 sollen alle Einrichtungshäuser eine Ladestation eröffnen“, sagte die Sprecherin. Insgesamt investiert Ikea fünf Millionen Euro bundesweit für die Tankstationen.

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Nicht nur in Sachen Stromtankstelle vermeldet Ikea Neuigkeiten – das Haus wurde zudem für „Generationenfreundliches Einkaufen“ von Mark Alexander Krack, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Niedersachsen-Bremen, ausgezeichnet. „Ikea erreichte 100 Prozent“, attestierte Krack. „Die meisten Geschäfte erhielten das Zertifikat bei 70 bis 90 Prozent.“

Mark Alexander Krack vom Handelsverband Niedersachsen-Bremen übergibt an Thorsten Lins und Dorothee Zirkel das Zertifikat "Generationenfreundliches Einkaufen". Quelle: Katerina Jarolim-Vormeier

Was steckt hinter diesem Qualitätszeichen? Etwa dass, der Zugang zum Geschäft barrierefrei ausgebaut ist, der Markt gut ausgeleuchtet ist, Kunden rutschfeste Boden vorfinden und Gefahrenstellen ausreichend markiert sind. Zudem müssen die Gänge breit genug und Auszeichnungen gut lesbar sein. Weitere Kriterien sind die Schaffung von Sitzgelegenheiten zum Ausruhen, Behindertentoiletten, Wickeltische und Waschbecken für Kinder in Frauen sowie Männer Toiletten. „Der Einkauf soll für alle Kunden unbeschwert sein“, sagte Einrichtungshauschefin Katrin Franke. „Ganz gleich ob für Eltern mit Kinderwagen, Menschen mit Rollstuhl oder Senioren.“

Von Katerina Jarolim-Vormeier