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Burgwedel IGK-Stadtfest erstmals zwei volle Tage
Aus der Region Region Hannover Burgwedel IGK-Stadtfest erstmals zwei volle Tage
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00:20 26.08.2018
Das Schauturnen der Turnerschaft Großburgwedel auf dem Domfrontplatz zieht beim Stadtfest stets viele Schaulustige an. Quelle: Martin Lauber
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Großburgwedel

Es ist das unangefochtene Event des Jahres in Großburgwedel – und erstmals wird das IGK-Stadtfest am zweiten September-Wochenende auf volle zwei Tage ausgedehnt. Das hat der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Großburgwedeler Kaufleute, Stefan Müller, am Donnerstag angekündigt. Bei gutem Wetter rechnen die Macher mit rund 15.000 Besucher allein am verkaufsoffenen Sonntag.

Die Vorbereitungen sind so gut wie abgeschlossen. Nur noch einige wenige Standplätze sind auf der Festmeile zu vergeben, für die den Veranstaltern Handwerksbetriebe als Aussteller besonders willkommen wären. 105 Anbieter beteiligen sich insgesamt am 9. September mit ihren Geschäften oder gastronomischen Angeboten oder Vereinsaktiviäten am verkaufsoffenen Sonntag.

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Morgens ab 8 Uhr wird am 9. September die Ortsdurchfahrt zwischen Café Vatter und der Einmündung in die Dammstraße allein Flaneuren vorbehalten sein wird. Ein Gottesdienst um 11 Uhr auf dem alten Markt mit anschließendem Konzert der Kirchenkreisband Sound Factory markiert den Start des Stadtfest-Sonntags. An sechs Plätzen zwischen Dammstraße und Von-Alten-Karree wird es zwischen 12 und 17 Uhr Livemusik von Rock über Shantys, von Jazz bis zum Irish Folk geben – erstmals auch vor der Bücherei. Ebenso gehört die Vielzahl der kostenlosen Mitmach-Angebote zum speziellen Profil des Stadtfestes in Großburgwedel. Das Spektrum reicht vom Malwettbewerb bis zum Klettern am Ausleger eines riesigen Autokrans, beim Golfclub darf geputtet und beim Technischen Hilfswerk das Retten ausprobiert werden. Es gibt Showkochen, Hüpfburg, Kinderkarussels, ein TSG-Schauturnen und Besuch samt Spezialitäten aus der französischen Partnerstadt auf „deren“ Domfrontplatz. Überhaupt wird 2018 das Schlemmen noch größer geschrieben als bisher. Organisator Karlheinz Schridde hat 7 sogenannte Foodtrucks eingeladen, in der Von-Alten-Straße internationale Spezialitäten zu kredenzen.

Aufgebaut wird diese Schlemmermeile inklusive Tischen und 200 Sitzplätzen aber bereits am Sonnabend, 8. September. Die Innenstadt lockt an diesem laut IGK-Chef ersten Stadtfest-Tag schon ab morgens. Los geht es mit dem Landmarkt auf dem Domfrontplatz, dann übernehmen die Foodtrucker. Schridde bemüht sich nach eigener Aussage, dass es in der Fußgängerzone dann auch Livemusik geben wird. 18 bis 20 Geschäfte werden über ihre üblichen Öffnungszeiten hinaus bis 18 Uhr die Türen offen lassen und den Kunden nicht nur sprichwörtlich einen roten Teppich ausrollen. „Red-Carpet-Day“ nennen das die Beteiligten. Um 18.30 Uhr ist dann ein Umzug angesagt Richtung alter Markt.

Dort wird die Stadtfest-Hauptbühne erstmals Schauplatz der offiziellen Sportlerehrung der Stadt Burgwedel sein, die von ffn-Mann Peter-Michael Zernechel moderiert wird. So viel Öffentlichkeit dürften die Athleten bei der Ehrung noch nie genossen haben – und die IGK hat für ihr Abendprogramm „Burgwedel meets Music“ vom Start weg ab 19.15 Uhr reichlich Publikum vor Ort. Zwei Rock- und Popbands mit Lokalkolorit –Taste of Sin und die bAND! – und anschließend ein DJ sorgen für Unterhaltung bei freiem Eintritt.

Jedes vierte von 8000 Losen gewinnt

Die Kaufmannschaft nimmt eine Anleihe beim zweiten IGK-Klassiker: Wie beim Weihnachtsmarkt wird es erstmals auch beim Stadtfest eine Losaktion geben. Rund 2000 Preise haben die Macher eingesammelt – jedes vierte der insgesamt 8000 Lose (zu jeweils 2 Euro) wird also gewinnen. „Es sind jede Menge Wertgutscheine der örtlichen Geschäfte im Pott“, erklärt Klaus Bierbaum vom IGK-Vorstand, der sich um die Aktion kümmert. Am Sonntag, 9. September, wird die Losbude vor seinem Schmuckgeschäft in der Von-Alten-Straße stehen, am Sonnabend auf dem alten Markt. Erste Lose gibt es bereits jetzt in einigen Geschäften.

Hauptpreis ist ein von einem Fahrradgeschäft gestiftetes Rad im Wert von 450 Euro. Die 500 Euro eines anderen Sponsors werden angelegt für ein Hoverboard, ein Wave- und ein Longboard – alles Bretter mit schnellen Rollen darunter, die bei sportlichen Jugendlichen sehr beliebt sind.

Ein Extra hat Bierbaum sich einfallen lassen: Für jede Niete soll es eine zweite Chance geben: Wer sein Nietenlos eintütet mit Namen und/oder Telefonnummer versieht, nimmt an einer zweiten Verlosung teil, bei der 6 IGK-Gutscheine zu je 50 Euro zu gewinnen sind.

Von Martin Lauber