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Burgwedel Regiobus: Unfallopfer sollen sich melden
Aus der Region Region Hannover Burgwedel Regiobus: Unfallopfer sollen sich melden
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00:15 21.05.2017
Von Antje Bismark
Nach dem Unfall am Schulzentrum beginnen die Planungen, in welchem Umfang die Stadt den Busplatz sanieren muss. Quelle: Frank Walter
Großburgwedel

Seinen Angaben zufolge haben der Betriebsleiter des Busfahrers, der am Dienstag offenbar nach einem Krankheitsfall zusammengebrochen war und die Kontrolle über den Bus verloren hatte, und ein ehrenamtlicher Unfallbegleiter den 53-Jährigen im Krankenhaus besucht. "Er war am Mittwoch ansprechbar", sagt Otkun, betont zugleich, das Unternehmen werde keine Information zur Erkrankung geben. Weshalb der Fahrer schon bei der Einfahrt auf den ZOB einen Baum überfuhr, ein Wartehäuschen, eine Laterne und einen wartenden Gelenkbus rammte, vermag auch die Polizei noch nicht zu sagen. "Uns liegen keine neuen Erkenntnisse vor", sagt ein Sprecher.

Otkun unterstreicht, dass sein Unternehmen derzeit versuche, Kontakt zu den verletzten 15- und 16-Jährigen aufzunehmen. "Als unsere Kollegen am Unfallort eingetroffen waren, befanden sie sich schon in ärztlicher Behandlung oder zu Hause", sagt er und fügt hinzu, Regiobus wolle nun die Schulen um Hilfe bitten. Zum einen wolle das Unternehmen wissen, wie der Unfall abgelaufen sei. Vor allem aber interessiere es, wie es den anderen Verletzten gehe.

Aus Sicht von Bürgermeister Axel Düker sind die Sicherungsarbeiten rund um das zerstörte Buswartehäuschen abgeschlossen, auch die beim Unfall beschädigten Bäume wurden notgefällt. Ein Baum hatte den Bus schließlich gestoppt, beim Aufprall lief Dieselkraftstoff aus. Deshalb musste die Region nach Informationen dieser Zeitung den Bereich um den Baum auskoffern - das hatte ein Vor-Ort-Termin mit der Unteren Naturschutzbehörde ergeben.

"Wir müssen jetzt genau schauen, wie groß der bauliche Schaden ist", sagt Düker und verweist auf die Fundamente des Wartehäuschens, dessen Statik nun geprüft werde. Anschließend werde die Verwaltung alles in die Wege leiten, um schnell ein baugleiches Modell aufbauen zu können. "Die liegen natürlich nicht auf Halde bei den Firmen", sagt Düker und geht deshalb davon aus, dass die Schulkinder und andere Passagiere sich etwas gedulden müssen, bis die Absicherungen verschwinden.

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