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Garbsen So kommen die Alpakas nach Heitlingen
Aus der Region Region Hannover Garbsen So kommen die Alpakas nach Heitlingen
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13:39 28.08.2018
Ein tierischer Hingucker: Die Alpakas auf dem Hof Ebbecke in Heitlingen grasen auf einer Wiese mit Obstbäumen. Quelle: Gerko Naumann
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Heitlingen

Ludo und Oscar sind zwei echte Sympathieträger. Immer wieder halten Radfahrer und Fußgänger vor der Wiese in Heitlingen an, auf der die beiden Alpakas mit dem wuscheligen weißen Fell grasen. Die Tiere stört das überhaupt nicht. „Sie sind von Natur aus tiefenentspannt und sehr pflegeleicht“, sagt Landwirt Marc-Jens Ebbecke, der die Alpakas vor zwei Jahren bei einem Züchter in Langenhagen gekauft hat. Sie haben seitdem eine wichtige Aufgabe, sagt Ebbecke. „Ludo und Oscar halten das Gras auf unserer Obstwiese kurz.“

Fragt sich nur: Warum ausgerechnet Alpakas? Weil sich Schafe und Ziegen durch ihr Verhalten selbst disqualifiziert haben, berichtet der Landwirt. „Sie würden die Rinde der Bäume anknabbern.“ Und so haben die wohl einzigen Alpakas in Garbsen – sie gehören zur Familie der Kamele – schnell an ihren neuen Lebensraum gewöhnt. Mit ihren Nachbarn aus dem Pferdestall verstehen sie sich nach anfänglichen Berührungsängsten blendend. „Die Pferde waren erst skeptisch, sie hatten halt noch nie Alpakas gesehen“, sagt Ebbecke.

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Der Landwirt bereut seine Entscheidung für Alpakas nicht, gerät beim Aufzählen von deren Vorteilen sogar ins Schwärmen: „Sie haben ganz hochwertige Wolle, aus denen warme Kleidung und Decken hergestellt wird. Und ihr Kot ist ein hervorragender Dünger, etwa für Tomaten.“

Mit ihren Nachbarn aus dem Pferdestall verstehen sich die Alpakas inzwischen blendend. Quelle: Gerko Naumann

Von Gerko Naumann