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Garbsen Stelinger gründen IG zur Verkehrssituation
Aus der Region Region Hannover Garbsen Stelinger gründen IG zur Verkehrssituation
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12:39 26.11.2018
An der Bushaltestelle für die Grundschule entstehen täglich brenzlige Situationen. Quelle: Tonn (Archiv)
Stelingen

Um mit noch mehr Nachdruck auf die Verkehrssituation in ihrem Stadtteil aufmerksam zu machen, haben Stelinger eine Interessensgemeinschaft (IG) gegründet. Im Sporthof sprachen sich mehr als 50 Teilnehmer einer Bürgerversammlung, – darunter Anwohner der Engelbosteler Straße, Leinestraße und Heitlinger Straße – für ein solches Gremium aus. Mit der IG wollen sich die Bürger mehr für die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern einsetzen und gegen die Verkehrsbelastung im Ort vorgehen. An Forderungen fehlt es in Stelingen nicht: Seit Langem setzen sich die Anwohner für die Verlängerung der Tempo-30-Zone vor der Grundschule, eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Kilometer pro Stunde an der Engelbosteler Straße sowie für einen Rad- und Fußweg an der Leinestraße ein. Das Geld für den Ausbau der Leinestraße hat das Land Niedersachsen bereits freigegeben. Für 575.000 Euro werden Rad- und Fußwege gebaut. 215.000 Euro trägt das Land, etwa die gleiche Summe teilt sich auf 45 Grundstückseigentümer nördlich und südlich an der Leinestraße auf.

Auch im Streit um die Tempo-30-Zone vor der Schule geht es voran: Im September hatten sowohl der Ausschuss für Umwelt und Stadtentwicklung und als auch der Rat beschlossen, dass der Bereich auf rund 300 Meter verlängert wird. „Wir wollen dran bleiben an den angekündigten Aktionen“, sagen die Initiatoren der Bürgerversammlung um den Stelinger Thomas Wallat. Die Bürger drängen auf eine möglichst schnelle Umsetzung der Vorhaben. Die IG wird weitere konkreten Hinweise und Forderungen zur Verkehrssituation in Stelingen an die politischen Gremien und die Garbsener Stadtverwaltung weiterleiten. Zudem will sie sich auch für eine aktuelle Verkehrszählung sowie für Ortstermine an den neuralgischen Punkten einsetzen.

Bereits im August hatten sich auf Initiative von Anwohnern mehr als 130 Bürger, Vertreter von Ortsrat, Schulen und Kindergarten getroffen, um über Raser, zunehmenden Schwerlastverkehr, Lärm und Gefahrenpunkte für Fußgänger in Stelingen zu diskutieren. An der zweiten Bürgerversammlung hatten auch der Ratsvorsitzende Hartmut Büttner (CDU), der Garbsener CDU-Fraktionsvorsitzende Heinrich Dannenbrink, der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Jens-Holger Göttner sowie Tibor Sostmann, Vertreter der Grünen im Ortsrat Stelingen, teilgenommen.

Weitere Diskussionspunkte der zweiten Bürgerversammlung waren erneut Raser auf der Ortsdurchfahrt und auch in Richtung Heitlingen. Eine Verkehrsmessung der Stadt im August 2018 hatte mehrfach sogar Geschwindigkeiten in Höhe von 130 Stundenkilometer festgestellt. Demnach haben sowohl das Verkehrsaufkommen als auch die gefahrenen Geschwindigkeiten zugenommen. Anwohner beobachten, dass seit der Inbetriebnahme des Logistikunternehmens Amazon im September auch mehr Lkw durch den Ort rollen – vor allem in den Abendstunden. Um an diesen Themen dranzubleiben, wollen sich die Stelinger in regelmäßigen Abständen zum weiteren Informationsaustausch treffen.

Von Linda Tonn

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