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Garbsen Diese Institute hat die Fakultät für Maschinenbau
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11:10 23.10.2018
Diese Institute der Fakultät für Maschinenbau kommen nach Garbsen. Quelle: Collage: Daniel Vogl, Leibniz Universität Hannover / ITA, Leibniz Universität Hannover / IMES
Garbsen

Mit insgesamt 20 Instituten wird die Fakultät für Maschinenbau der Leibniz Universität Hannover nach Garbsen kommen. Sieben Institute sind schon heute am Produktionstechnischen Zentrum Hannover (PZH) vereint, alle weiteren sollen bis zum Studienstart im Jahr 2019 auf dem neuen Campus folgen.

Insgesamt 20 Institute hat die Fakultät für Maschinenbau der Leibniz Universität Hannover. Schon heute sind sieben von ihnen am PZH in Garbsen, alle anderen ziehen auf den neuen Campus um.

Diese Institute sind schon in Garbsen:

Sieben Institute der Fakultät für Maschinenbau sind heute schon am PZH in Garbsen zu finden, das dem neuen Bauabschnitt des Campus Maschinenbau gegenüberliegt. Rund 260 wissenschaftliche Mitarbeiter lehren und forschen dort zu allen Bereichen von Produktionstechnik, Industrie 4.0 und Logistik.

Das Institut für Montagetechnik (Match): Das Match ist das jüngste Institut am PZH. Dort programmieren die Studenten beispielsweise im Rahmen der Master-Vorlesung „Robotergestützte Montageprozesse“, das heißt Roboter in einem realitätsnahen Produktionsszenario. Die automatisierte und robotergestüzte Montage ist ein Schwerpunkt in der Forschung des Match.

Das Institut für Fabrikanlagen und Logistik (IFA): Das IFA beschäftigt sich mit der betrieblichen Praxis in Fabriken und der industriellen Produktion. Die Forscher entwickeln unter anderem Konzepte für kürzere Lieferzeiten. In einer Lernfabrik bietet das IFA Workshops und Schulungen für Studenten, aber auch für Unternehmen an. Die Themen sind dort vor allem Industrie 4.0 und Learn Production.

Das Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW): Auf Informationsveranstaltungen zur Industrie 4.0 erklären IFW-Wissenschaftler den Gästen aus der Industrie, was auf die Produktion zukommen wird. Das Institut befasst sich zudem damit, wie Technik aus dem Maschinenbau dem Menschen in Zukunft weiter helfen kann – etwa mit Kniegelenken und Hüftimplantaten.

Das Institut für Mikroproduktionstechnik (IMPT): Das IMPT geht mit dem zeitlichen Trend zur Miniaturisierung. Ziel des Instituts ist es, leistungsstarke und gleichzeitig sehr kleine Sensoren und Antriebselemente zu entwickeln, damit diese „effizient produziert“ werden können. Beim jährlichen vom IMPT organisierten Mädchen-und-Technik-Tag finden Workshops auch im Reinraum des Instituts statt.

Das Institut für Transport- und Automatisierungstechnik (ITA): Neben der Prüfung transporttechnischer Komponenten beschäftigt sich das ITA mit Materialtransport in Betrieben, Automatisierung von fördertechnischen Anlagen sowie mit der Optoelektronik. Optoelektronik kann dort, wo aufwendige Verkabelung oder elektronische Störungen ein Problem darstellen, eine Alternative zur Elektronik sein.

Das Institut für Umformtechnik und Umformmaschinen (IFUM): Die Umformtechnik ist ein wichtiger Stützpfeiler des Maschinenbaus. In der Fertigung von Produkten lässt sich die Technik auf viele Bereiche, von kleinen Blechelementen, PKW-Türen oder großen Bauteilen für den Flugzeugbau anwenden.

Das Institut für Werkstoffkunde (IW): Ein Schwerpunkt des Instituts liegt in der Grundlagenforschung zu Werkstoffen. Das IW steht zudem Unternehmen auch als Vermittler zwischen Forschung und Anwendung zur Verfügung. Die Wissenschaftler bieten Dienstleitungen in den Bereichen Beratung, Entwicklung und Werkstoffprüfung an.

Diese Institute kommen nach Garbsen:

In den Monaten bis zur Eröffnung des Campus Maschinenbau in Garbsen am 19. September 2019 werden auch die übrigen Institute aus den Forschungsbereichen „Energie- und Prozesstechnik“ und „Konstruktion und Entwicklung“ nach Garbsen umziehen.

Das Institut für Thermodynamik (IfT): Thermodynamik ist eine allgemeine Energielehre, die sich mit der Umwandlung von einer Energieform in eine andere Energieform beschäftigt. Dabei wird zum Beispiel chemische Energie von Brennstoffen in elektrische oder mechanische Energie umgewandelt. Hierzu forscht das Institut an der Entwicklung alltagstauglicher und belastbarer Brennstoffzellen.

Das Institut für Mehrphasenprozesse (IMP): Lebensmitteltechnologie und Umweltschutz brauchen auch ingenieurstechnische Lösungen. Ein Forschungsbeispiel für das IMP ist die Mehrphasenfördertechnik im Off-Shore-Bereich.

Das Institut für Technische Verbrennung (ITV): Das ITV verfügt über mehrere Motorprüfstände, Verbrennungslabore und Hochgeschwindigkeitskameras. Dabei sind auch Verbrennungen im Dieselmotor und die Bildung von Schadstoffen Teil der Untersuchungen.

Das Institut für Kraftwerkstechnik und Wärmeübertragung (IKW): Die Erzeugung von Strom und Wärme ist Bestandteil der Forschung am IKW, sodass sich hier auch mit Fragen der Energiewende und der Versorgungssicherheit auseinandergesetzt wird. Diskutiert wird am IKW beispielsweise die Rolle konventioneller Kraftwerke in der Energiewende oder die Entwicklung von Systemen für das Energiemanagement von Industrieanlagen.

Das Institut für Turbomaschinen und Fluid-Dynamik (TFD): Wie sich Flugzeugantriebe und Kraftwerke sauberer, leiser und effizienter gestalten lassen, daran forschen die Wissenschaftler des TFD. Dazu setzen sie Simulationsverfahren ein und führen hochpräzise Experimente an spezialisierten Prüfständen durch.

Das Institut für Dynamik und Schwingungen (IDS): Das IDS arbeitet im Rahmen des Zentrums für optische Technologien beispielsweise an der Lichttechnik für Autos. Am Mechatronik-Zentrum werden neuartige Antriebstechnologien erforscht und Fragen aus der Medizintechnik nachgegangen.

Das Institut für Kontinuumsmechanik (IKM): Das IKM ist besonders für die Ausbildung und Forschung im Berechnungsingenieurwesen bekannt. Durch virtuelle und realgetreue Modellierung soll eine schnelle, effiziente sowie kosten-und ressourcensparende Entwicklung von zukünftigen Produkten und Technologien im Ingenieurwesen ermöglicht werden.

Das Institut für Maschinenkonstruktion und Tribologie (IMKT): Die Forschung am IMKT basiert auf vielen Experimenten an beanspruchten Maschinenelementen. Das ingenieurwissenschaftliche Wissen über Maschinenelemente, Konstruktionstechnik und Tribologie soll vertieft werden. Als Tribologie bezeichnet man „die Wissenschaft von Reibung, Verschleiß und Schmierung gegeneinander bewegter Körper“. Ein Einsatzschwerpunkt ist die Fahrzeugtechnik.

Das Institut für mechatronische Systeme (IMES): Die Mechatronik zeichnet sich durch das Zusammenspiel von Mechanik, Elektrotechnik und Informationsverarbeitung aus. Mechatronische Produkte begegnen uns überall im Alltag, sei es als Festplatte im Computer, als Antiblockiersystem im Auto und als Espressomaschine im Büro. Das IMES gehört in den Forschungsbereich „Konstruktion und Entwicklung“.

Das Institut für Produktentwicklung und Gerätebau (IPeG): Zentraler Bestandteil der Lehre am IPeG ist die Ausbildung im Maschinenbau sowie in angrenzenden Ingenieurwissenschaften, wie Konstruktion und rechnerunterstützte Produktentwicklung, technische Zuverlässigkeit und optische Systeme. Eine Besonderheit am IPeG ist das 3-D-Druck-Labor, in dem die Studenten ihre eigenen Konstruktionen umsetzen können.

Das Institut für Mess- und Regelungstechnik (IMR): Am IMR wird unter anderem zu Themen der Fertigungsmesstechnik und Prüftechnik, Regelungstechnik und Akustik geforscht. In den Räumen des Instituts können unterschiedlichste Größen an verschiedenen Geräten gemessen werden.

Das Institut für Berufswissenschaften der Metalltechnik (IBM): Das IBM bildet Lehrkräfte für berufliche Schulen in den Bereichen Metalltechnik und Fahrzeugtechnik aus und untersucht die Qualifikationsanforderungen in diesen Bereichen, um innovative Lernkonzepte für die Berufsbildung zu entwickeln.

An der Fakultät für Maschinenbau ist zudem das Fachgebiet für Planung und Steuerung (PSLT) vertreten. Im Herbst 2019 soll auch das Institut für Kunststofftechnik neu besetzt werden, das dann ebenfalls Räume in Garbsen beziehen soll.

Hier geht es weiter zu allen Geschichten rund um den Campus Maschinenbau Garbsen.

Von Joanna von Graefe

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