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Garbsen Digitalpakt: So viel Geld bekommen die Garbsener Schulen
Aus der Region Region Hannover Garbsen Digitalpakt: So viel Geld bekommen die Garbsener Schulen
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10:00 16.08.2019
An der Oberschule Berenbostel ist die Arbeit mit dem Tablet schon ein fester Bestandteil im Unterricht – auch im Sport. Mit dem Geld aus dem Digitalpakt kann die Schule ihre Ausstattung erweitern. Quelle: Linda Tonn
Garbsen

Mit dem Start ins neue Schuljahr startet auch die Umsetzung des sogenannten Digitalpaktes, mit dem Bund und Land Niedersachsen die Ausstattung in den Schulen verbessern wollen. 470 Millionen Euro fließen dafür vom Bund nach Niedersachsen, weitere 52 Millionen Euro stellt die Landesregierung bereit. Mit dem Geld soll die digitale Ausstattung der Schulen verbessert und erweitert werden, das heißt WLAN eingerichtet sowie Tablets und digitale Anzeigegeräte gekauft werden.

An die Schulen in Garbsen fließen rund 3 Millionen Euro aus dem Digitalpakt. Während einer Laufzeit von fünf Jahren können die Schulträger das Geld ausgeben – allerdings nur für die Verbesserung der IT-Infrastruktur. Das Budget setzt sich zusammen aus einem Sockelbetrag und einem Kopfbetrag. Der Sockelbetrag liegt bei 30.000 Euro für jede Schule ab einer Größe von 60 Schülern, kleinere Schulen erhalten als Sockel pro Schüler 500 Euro. Daneben bekommen die Schulen angelehnt an Schülerzahl und Schulform einen Kopfbetrag.

2.994.012 Euro für Garbsen

Für die Grundschulen und weiterführenden Schulen in Garbsen kommen so folgende Finanzspritzen durch den Digitalpakt zusammen. Ab sofort können dieses Geld beantragen:

  • Grundschule James Krüss: 63.186 Euro
  • Ratsschule: 94.368 Euro
  • Grundschule Frielingen: 53.164 Euro
  • Grundschule Garbsen-Mitte: 74.768 Euro
  • Grundschule Schloß Ricklingen: 47.818 Euro
  • Grundschule Osterwald: 70.759 Euro
  • Grundschule Stelingen: 68.086 Euro
  • Grundschule Havelse: 70.982 Euro
  • Grundschule Osterberg: 107.509 Euro
  • Grundschule Saturnring: 91.696 Euro
  • Grundschule Horst: 65.636 Euro
  • Hauptschule Nikolaus Kopernikus: 111.964 Euro
  • Oberschule Garbsen: 94.146 Euro
  • Oberschule Berenbostel: 246.046 Euro
  • Caroline-Herschel-Realschule: 131.564 Euro
  • Geschwister-Scholl-Gymnasium: 392.155 Euro
  • Johannes-Kepler-Gymnasium: 381.019 Euro
  • IGS Garbsen: 829.146 Euro

Rüdiger Kauroff, SPD-Landtagsabgeordneter und Garbsens stellvertretender Bürgermeister, freut sich über den Zuschuss für die digitale Ausstattung. „Das ist das bis dato größte Investitionsprogramm für die digitale Bildung und damit eine riesige Chance für die Schüler“, sagte er.

Allerdings seien außer der Infrastruktur an den Schulen auch die Lehrer ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt. „Wir werden daher in einem nächsten Schritt für sie eine flächendeckende Qualifizierung sicherstellen.“ Zudem müssten die Fragen der Digitalisierung auch konkreter und ausführlicher in der Ausbildung verankert werden.

Insgesamt stellt der Bund im Digitalpakt über einen Zeitraum von fünf Jahren 5 Milliarden Euro zur Verfügung, davon in dieser Legislaturperiode 3,5 Milliarden Euro.

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Von Linda Tonn

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