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Garbsen IGS-Schüler unterstützen Wasser für Agnam
Aus der Region Region Hannover Garbsen IGS-Schüler unterstützen Wasser für Agnam
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12:42 21.12.2018
Walter Häfele, Vorsitzender des Vereins Wasser für Agnam, zeigt Schülerin Leonie (15), wo Agnam liegt. Quelle: Anke Lütjens
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Garbsen-Mitte

Eine Spende von 830 Euro haben am Donnerstag Schüler und Lehrer der IGS an Walter Häfele und Karl-Otto Eckartsberg vom Vorstand des Vereins Wasser für Agnam übergeben. Das Geld war mit einem Basarverkauf, einem Spendenlauf und dem Verkauf von Speisen und Getränken innerhalb der Projektwoche zusammengekommen. Damit unterstützt die Schule bereits zum dritten Mal den Verein.

Spende wird für Bäume verwendet

Dieser fördert, zusammen mit der französischen Partnerstadt Hérouville-St.-Clair, Entwicklungshilfeprojekte zur Verbesserung der Lebensbedingungen in der ländlichen Gemeinde im Norden der afrikanischen Republik Senegal. Bereits realisiert haben die Partner den Bau einer Wasserleitung, eine Impfstation für Kühe, Biogasanlagen sowie eine Schule. Die Spende der IGS wird für die weitere Anpflanzung von tropischen Niembäumen verwendet werden, die für Schatten auf den Schulhöfen sorgen sollen. „Wir wissen es sehr zu schätzen, dass ihr Wasser für Agnam in eure Projekte einbezieht“, sagte Vorsitzender Walter Häfele.

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Schüler befassen sich mit Nachhaltigkeit

Schüler des neunten Jahrgangs hatten sich in ihrer Projektwoche mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt. „Dabei haben wir versucht, die Menschenrechtsziele der Vereinten Nationen, Wasser für Agnam und die Lebenswelt der Schüler zu verknüpfen“, sagte Lehrerin Monika Hasenberg. Dazu erarbeiteten die Schüler in Workshops wie Leben im Senegal, begrenzte Ressourcen, nachhaltiger Tourismus, Konsumverhalten, Kleidung und Nachhaltigkeit einkaufen Präsentationen.

Verantwortungsbewusstsein fördern

Häfele hob hervor, dass mit derartigen Projekten Umweltbewusstsein, soziales Bewusstsein und Verantwortungsbewusstsein geweckt und gefördert werden. Mit den Folgen von Plastikmüll im Meer, Rodungen, Überfischung, Umweltkatastrophen „werden wir alle leben müssen“, betonte der Vorsitzende. Eckartsberg schilderte die Probleme von Agnam und dem Senegal: Trockenheit, Hitze, Wassermangel sowie Baumlosigkeit – und Plastik. „Das ist das nächste Projekt, das wir angehen müssen“, sagte er.

In einem Gespräch mit Andreas Hadaschik und Mustafa Yalcinkaya von der Schulleitung entwickelten die Vereinsvertreter die Idee, einmal einige Schüler und Lehrer mit nach Agnam zu nehmen. Vielleicht sogar einen Austausch zusammen mit Hérouville-St.-Clair aufzubauen. „Wir werden uns Gedanken machen, wie das organisiert werden kann“, sagte Häfele.

Von Anke Lütjens