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Garbsen Feuerwehr kann neue Helmlampen kaufen
Aus der Region Region Hannover Garbsen Feuerwehr kann neue Helmlampen kaufen
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16:49 17.10.2018
Ortsbrandmeister Ingo Reckziegel (links) zeigt Robert Andreas Hesse die neue Halterung für die Helmlampen. Quelle: Jutta Grätz
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Berenbostel

Sie ist klein, schwarz und ziemlich flexibel – die Kunstoffhalterung, die eine kleine Lampe am Feuerwehrhelm befestigt. Und sie ist teuer. „Wir müssen für etwa 40 Helme neue Halterungen kaufen, jeder kostet rund 35 Euro“, sagt Ingo Reckziegel, Ortsbrandmeister der Feuerwehr Berenbostel. Der Grund: Die alten Lampenhalter sind nicht mehr zugelassen. Sie werden nach und nach von der Stadt Garbsen ausgetauscht. „Aber im Versicherungsfall ist die Zulassung entscheidend, so lange wollen wir nicht warten“, sagt Reckziegel. „Ob bei Wohnungsbränden, Verkehrsunfällen oder vollgelaufenen Kellern: Die Freiwilligen Feuerwehren in Garbsen leisten täglich Großartiges unter Einsatz ihrer Gesundheit“, sagt Robert Andreas Hesse, Inhaber von Möbel Hesse. „Daher spendieren wir für das komplette Team der Berenbosteler Feuerwehr neue Helmhalterungen.“ Das Unternehmen unterstützt die Helfer mit einem Betrag von 1273 Euro.

Einsatzzahlen sind 2018 hochgeschnellt

„Für uns bedeuten die Helmlampen eine enorme Erleichterung“, sagt Reckziegel. Alle Feuerwehrleute, die für den sogenannten Innenangriff verantwortlich sind, tragen die Lampen an der Seite des Helms. „Bei einem Einsatz haben die Kameraden eine ganze Menge zu schleppen, vom Schläuchen über Werkzeug bis hin zu Strahlern.“ Da wäre eine zusätzliche Handlampe sehr unpraktisch. Falle beispielsweise bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus das Treppenhauslicht aus, würden die Feuerwehrleute ohne eigene Lampe im Dunklen stehen, schildert der Ortsbrandmeister ein mögliches Szenario.

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60 Aktive, darunter fünf Frauen, engagieren sich bei der Feuerwehr Berenbostel. Zudem gehören 20 Jugendliche und 15 Kinder zur Ortsfeuerwehr. Die Einsatzzahlen seien im laufenden Jahr hochgeschnellt – von 137 auf bereits 150 im Jahr 2018. Dazu zählen neben dem Großbrand bei US Sports im Juni, viele kleinere Brände und zahlreiche Fehlalarme von Rauchmeldern. Neu hinzugekommen seien auch Brandsicherheitswachen in Schulen bei öffentlichen Veranstaltungen. Eine zeitgemäße Ausrüstung sei unabdingbar, so Reckziegel.

Von Jutta Grätz

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