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Garbsen Jugendkunstfestival heißt nun Young Artival
Aus der Region Region Hannover Garbsen Jugendkunstfestival heißt nun Young Artival
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08:00 07.02.2019
Zahlreiche Kunstwerke zieren die Flure der IGS Garbsen, die sich mit mehreren Projekten am Young Artival beteiligen will. Quelle: Anke Lütjens
Garbsen-Mitte

Der Jugendkunstpreis und die Jungen Künste Garbsen sind Vergangenheit. Die Stadt Garbsen hat ein neues Jugendkunstfestival , das Young Artival. Das hat der Kultur- und Sportausschuss in seiner Sitzung am Dienstagabend beschlossen – zusätzlich zum neuen Namen soll das Festival auch ein neues Konzept bekommen. Im Ausschuss habe es einige Diskussionen geben, weil der Name nicht im Duden auftauche und auf Englisch sei, sagt Uwe Witte, Leiter des städtischen Kulturamts. Schließlich habe die Mehrheit der Mitglieder für den neuen Namen gestimmt, weil er die Zielgruppe der Jugendlichen und jungen Leute ansprechen soll. „Der Name soll einen Bezug zu Jugend und Kunst herstellen“, sagt Witte. „Young“ steht für die jungen Teilnehmer, „Artival“ setzt sich zusammen aus dem englischen Wort für Kunst (art) und Festival.

Für die Namensfindung hatte es einen Wettbewerb gegeben, der im November vorigen Jahres ausgeschrieben wurden. Die Arbeitsgruppe „Jury für die Vergabe des Kulturpreises und des Jugendkunstpreises“, die künftig unter dem Namen „Arbeitsgruppe Kultur“ firmiert, hat die eingegangenen Vorschläge in ihrer Sitzung Ende Januar gesichtet und hat sich für Young Artival entschieden. Das letzte Wort zur Umbenennung haben der Verwaltungsausschuss in seiner Sitzung am Mittwoch, 13. Februar, und der Rat der Stadt in seiner Sitzung am Montag, 18. Februar.

Kunstförderung neu aufgestellt

Der Rat der Stadt hat bereits im September 2017 beschlossen, die Kunstförderung für Kinder und Jugendliche neu auszurichten. Das Festival Young Artival soll voraussichtlich von Donnerstag, 13. Juni, bis Freitag, 28. Juni, dauern. Das Angebot richtet sich an junge Leute im Alter von 13 bis 20 Jahren. Sie können sich mit Projekten aus allen Bereichen der Kultur beteiligen – das können Theater, Poetry Slam, Kurzgeschichten, Gedichte, Malerei, Fotografie, Skulpturen und Objekte sein. „Wichtig ist, dass es sich um Eigeninitiative handelt, also eine private Bewerbung und kein bestehendes Orchester zum Beispiel“, erläutert Witte.

Schulen können sich beteiligen

Wichtig sei auch ein gewisser Anspruch. Die Arbeitsgruppe Kultur wird die Bewerbungen prüfen und entscheiden, welche Projekte zur Veröffentlichung zugelassen werden. Auch alle Garbsener Schulen können sich mit einem künstlerischen Projekt beteiligen. Die IGS und die Ilmasi-Schule haben sich bereits angemeldet. Auf Bannern wird an den Schulen für das Young Artival geworben. „Unser Ziel ist, die künstlerischen Projekte und Darbietungen einem breiteren Publikum vorzustellen“, sagt Witte.

Das neue Format soll alle zwei Jahre eine Plattform bieten, auf der sich junge Künstler ohne Wettbewerbsdruck begegnen und ihre Kunst präsentieren können. Als besonderer Höhepunkt ist geplant, einen Workshop unter Anleitung eines professionellen Künstlers anzubieten. Dabei sollen die Teilnehmer ein bleibendes Kunstwerk für den öffentlichen Raum gestalten. Die Stadt Garbsen fördert das Young Artival mit insgesamt 12.000 Euro, darin enthalten sind 3000 Euro für den Workshop.

Von Anke Lütjens

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