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Garbsen Jazztage im Geist von Louis Armstrong
Aus der Region Region Hannover Garbsen Jazztage im Geist von Louis Armstrong
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00:16 24.05.2017
Lothar Krist Hot Five sind inspiriert vom Jazz im Stil Louis Armstrongs. Quelle: Benjamin Behrens
Berenbostel

"Ich darf euch herzlich begrüßen zu unserem ersten Konzert in der Scheune in diesem Jahr", sagt Bodo Schmidt. Der Vorsitzende des Jazzclubs Garbsen freut sich sichtlich auf die Musiker, die gleich übernehmen werden. "Die Formation ist genauso alt wie der Jazzclub, zwei Jahre", sagt Schmidt.

Auch wenn die sechsköpfige Band um ihren Leiter Lothar Krist erst seit relativ kurzer Zeit existiert, die Musiker spielen schon viel länger zusammen. Alle sind Mitglieder der Hannover Bigband, Lothar Krist hält dort ebenfalls als Bandleader die Fäden in der Hand.

"Ach ist das schön. Schön, dass ihr alle da seid und schön, diese alte Musik zu spielen", sagt Lothar Krist. Bestens gelaunt stimmen die Musiker den ersten Song des Abends an - gleich ist klar wohin es geht: New Orleans.

"Bourbon Street Parade", Paul Barbarin hat das Stück geschrieben, ist beispielhaft, für die Einflüsse, die den typischen Jazz-Sound New Orleans' prägten. Andy Mokus haut in die Tasten seines Keyboards, so dass das Instrument bedenklich auf seinem Ständer hüpft. Lennart Schmidt hält am Schlagzeug den Takt zusammen, für die beiden Musiker ist der Auftritt ein Heimatbesuch - sie stammen aus Garbsen. Ulli Füller am Bass vervollständigt die Rythmus-Gruppe.

Die erste Reihe der Bühne gehört den Bläsern. Peter Gros färbt den Klang seiner Posaune stilecht mit einem Abflusspömpel. Zwischendurch kommen auch andere Klangfärber zum Einsatz. Daniel Zeinoun spielt seine Trompete mit dem Groove, den man zurecht von einer Band im Geiste Louis Armstrongs erwarten darf.

Lothar Krist hat nicht nur sichtlich Freude am Klarinettenspiel, auch wenn ihn sein Saxophon besser versteht, wie er selbst sagt. Zwischen den Stücken gibt der NDR-Musikredakteur Einführungen und erzählt historische Anekdoten. "Alexanders Ragtime Band", "Basin Street Blues", "Royal Garden Blues" - Lied um Lied spielt sich die Formation durch den Abend. Das Louis Armstrong nicht zu kurz kommt ist klar, die Zugabe "What a Wonderful World" ist ein echter Höhepunkt.

"Super, dass sind all die schönen Titel, die man gerne hört", sagt Almut Weihe. Am Ende applaudieren die rund 60 Zuhörer lange.

Von Benjamin Behrens

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