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Garbsen Möbel Hesse holt Speedcarving nach Garbsen
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00:16 05.05.2017
Von Bernd Riedel
Die Eichenstämme liegen auf dem Gelände von Möbel Hesse schon bereit. Quelle: Bernd Riedel
Berenbostel

Das Spektakel beginnt am Freitag, 5. Mai, bereits um 12 Uhr. Zu dieser Zeit beginnen die Teilnehmer ihre Arbeit an den acht zwei Meter hohen Figuren, die sie für ihre lokalen Sponsoren anfertigen. Der eigentliche Wettbewerb beginnt um 17 Uhr. Die Speedcarver haben eine Stunde Zeit, um eine Figur zu zaubern. Danach werden die Skulpturen im Publikum versteigert. Das ist ein wichtiger Vorgang: Das höchste Gebot bringt nämlich den Sieg in der Ausscheidung. "Dabei können Preise um 350 Euro, mal mehr, mal weniger, erzielt werden", sagt Linda Herzog von der Marketing-Abteilung von Möbel Hesse.

Der zweite Durchgang beginnt am Sonnabend, 6. Mai, um 14 Uhr. Ab 15 Uhr werden die Figuren versteigert. Alle Skulpturen werden aus einem etwa einen Meter hohen Rohling geschnitzt. Jeder Teilnehmer steht unter dem Dach eines eigenen Pavillons - das schützt ihn selbst vor Regen und die Zuschauer davor, mit Sägespänen beworfen zu werden.

Speedcarving  - also in kurzer Zeit mit der Kettensäge Skulpturen zu schneiden - hat bisher eher in Sachsen und Süddeutschland Anhänger gefunden. Solche Veranstaltungen gelten als Besuchermagneten. Möbel Hesse hat jetzt zugegriffen.

Die Teilnehmer kommen aus ganz Deutschland, einer aus den Niederlanden. Mit dabei ist Igor Loskutow. Die Liste seiner Siege und hervorragenden Platzierungen ist die längste von allen acht Teilnehmern. Er hat 2015 im Team die Weltmeisterschaft errungen. Loskutow begann 2002 damit, Skulpturen zu schnitzen, und errang bereits 2006 seinen ersten Preis, den Publikumspreis beim Husqvarna Cup.

Ein anderer interessanter Teilnehmer ist Steffen Merla, Holzbildhauer und Lehrer einer Förderschule in Elisabethfehn (Gemeinde Barßel, Landkreis Cloppenburg). Er hat gerade erst gemeinsam mit seinen Schülern ein Projekt für das Guinness-Buch der Rekorde abgeschlossen: Sie haben einen 9,40 Meter großen und 20 Tonnen schweren Bären aus Holz geschnitzt, der damit um 2,90 Meter über dem aktuellen Weltrekord liegt. Der Bär soll nun versteigert werden.

Jeder Teilnehmer hat einen lokalen Sponsor. Für diesen Sponsor schnitzt jeder eine Figur, die nicht versteigert wird. Der Sponsor darf Wünsche äußern, wie seine Skulptur aussehen soll. Das wird im Vorfeld geklärt. Während der beiden Tage arbeiten die Speedcarver kontinuierlich an den Figuren. Sie werden am Sonnabend ab 17 Uhr dem Publikum präsentiert.

Aus holzverarbeitenden Berufen

Es ist eine offene Meisterschaft, und die Teilnehmerliste ist bunt. Es treten an Jörg Bäßler (Sponsor: Autohaus Kahle) aus Burkhardtsdorf, Sachsen, Oliver Schulz (Sponsor: Radio21) aus Sinzig-Löhndorf, Nordrhein-Westfalen, Stephan Block (Sponsor: Kluck Fahrzeugbau) aus Dockweiler, Rheinland-Pfalz, Oliver Leßmann (Sponsor: Frielinger Dorfapotheke) aus Lauchhammer, Brandenburg, der Europameister von 2012 Sebastian Seiffert (Sponsor: Möbel Hesse), Thomas Weijenberg (Sponosr: Kretschmer GmbH) aus den Niederlanden außerdem Igor Loskutow (Sponsor: Bauzentrum Rehbock) und Steffen Merla (Heidehaus).

Sie alle sind auch freischaffende Künstler, stammen meist aus holzverarbeitenden Berufen wie Förster, Forstwirt oder Tischler und haben sich bei Schnitz-, Kettensägen- und Speedcarvingevents bereits einen Namen gemacht.

Igor Loskutow, Weltmeister von 2015, ist einer der acht Teilnehmer beim Speedcarving in Garbsen. Quelle: dpa

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