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Gehrden Auch Redderse will wachsen
Aus der Region Region Hannover Gehrden Auch Redderse will wachsen
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16:53 21.07.2015
Von Dirk Wirausky
Redderse will mit einem neuen Baugebiet wachsen. Quelle: Symbolbild
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Gehrden

Für Frank Thaler ist Sache klar. „Wir müssen auch an das Wachstum unseres Dorfes denken“, sagte der CDU-Politiker am Montagabend während der Sitzung des Ortsrates. Deshalb solle das Baugebiet Wischrehr am südlichen Ortsrand erweitert werden.

Zurzeit gibt es auf der Fläche sieben Grundstücke. Der Ortsrat möchte nun, dass das gesamte etwa 1,4 Hektar große Areal überplant wird. „Und zwar komplett und nicht scheibchenweise“, forderte Eberhard Franz (SPD). Axel Gröper (CDU) blickte in die Nachbarschaft. „Zurzeit weist jeder Ort Baugebiete aus“, sagte er. Redderse müsse folgen. Zumal es Anfragen gebe, wie Ortsbürgermeister Ernst-August Hohmann (SPD) mitteilte. Der Ortsrat beantragt deshalb, die Fläche zu überplanen und zu prüfen, ob auch eine Vergabe als kommunales Bauland möglich ist.

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Grund für die Eile ist das neue regionale Raumordnungsprogramm, das in Kürze von der Region verabschiedet wird und das die Entwicklungschancen kleiner Dörfer stark einschränkt. Fachbereichsleiter Wolfgang Middelberg sieht aber eine gute Chance, dass die gesamte Fläche im Wischrehr in Bauland umgewandelt werden kann. Den Flächennutzungsplan zu ändern, sei kein Problem, sagte er. Und er geht auch nicht davon aus, dass die Größe des Gebiets an der Fünf-Prozent-Hürde scheitert. Im neuen Raumordnungsprogramm soll das Wachstum von Orten, die nicht die nötige Infrastruktur wie Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr oder Grundschule nachweisen können, beschränkt werden - auf 5 Prozent der bereits bebauten Fläche. „Genaueres kann ich aber erst sagen, wenn das Konzept im Detail vorliegt“, sagt Middelberg. Er rechnet im nächsten Monat damit.

Ob die Stadt die Fläche auch als kommunales Bauland vermarkten wird, ist dagegen völlig offen. „Das müssen wir prüfen“, sagt Middelberg. Er geht davon aus, dass zwischen 15 und 20 neue Grundstücke ausgewiesen werden könnten.

Dirk Wirausky 20.07.2015
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