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Gehrden Autowerkstatt baut neue Halle am Bünteweg
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00:15 31.05.2017
Friedhelm Dietrich muss mit seiner Autowerkstatt an den Bünteweg umziehen. Quelle: kruse
Gehrden

Von der Vergrößerung des Aldi-Marktes an der Everloher Straße ist auch die benachbarte Autwerkstatt Dietrich betroffen. Diese muss ihren Standort nach 17 Jahren räumen, da auf dem Gelände zusätzliche Parkplätze von Aldi entstehen sollen.

Zu Beginn des Jahres wurde bekannt, dass der Discounter das Grundstück gekauft hat. Der Pächter der Halle, Friedhelm Dietrich, war von dieser Entscheidung am Anfang gar nicht begeistert. „Es kam einfach viel zu plötzlich“, erzählt der Werkstatt-Inhaber. Im Dezember 2016 habe er erfahren, dass er mit seinem Betrieb bis zum September 2017 ausziehen müsse. "Das ist einfach viel zu knapp,“, sagt er.

Die Situation an sich sei nicht das Problem gewesen, aber der Zeitdruck hätte ihm zu schaffen gemacht, denn in so kurzer Zeit sei eine Neueröffnung nicht möglich gewesen. Überhaupt habe er durch den Verkauf des Grundstücks erst über seine Kunden erfahren. Nachdem Aldi den Baubeginn um ein Jahr nach hinten verschoben hatte, konnte der Meister aber wieder aufatmen. „Jetzt müssen wir offiziell erst zum 30. September 2018 raus sein. Deshalb stecken wir gerade mitten in der Planungsphase für den neuen Betrieb“, sagt Dietrich.

Der soll ein kompletter Neubau werden und am Bünteweg, entstehen. „Für uns ist das auch ein Neuanfang. Wir wollten früher auch das jetzige Grundstück kaufen, das wollte der Vermieter aber nicht“, sagt der Werkstattinhaber. Der Neubau einer Halle und der Umzug seien zwar viel Aufwand und sehr teuer, was der Meister aber in Kauf nehmen will. „Die Stadt hat uns bei der Suche nach einem neuen Standort sehr unterstützt“, bemerkt Dietrich.

Der Aufbau der Halle soll nun zügig vonstatten gehen. „Ziel ist es, dass die Halle Ende des Jahres steht und wir spätestens im April 2018 eröffnen können“, sagt er. Etwas moderner und größer soll es werden, auch das Parkplatzproblem, das die Werkstatt momentan hat, wäre dann behoben. „So können wir auch bei den Räumlichkeiten etwas kundenfreundlicher werden. Am Ende bleiben wir aber was wir sind: einfach eine Werkstatt“, erzählt Dietrich. Der Mechatroniker rechnet zwar auch damit, dass ihm wegen des Umzugs einige Kunden verloren gehen werden, er sieht der neuen Situation aber mittlerweile positiv entgegen. „Wir hätten ohne diese Situation nicht an einen Neubau gedacht, aber jetzt freuen wir uns natürlich auch darauf“, erzählt Dietrich. „Es musste nun mal sein und es musste auch alles passen. Und das tut es Gott sei Dank jetzt auch.“

Von Johanna Kruse

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