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Gehrden Katzen sollen kastriert werden
Aus der Region Region Hannover Gehrden Katzen sollen kastriert werden
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00:17 28.01.2019
Frei laufende Katzen sollen künftig in Gehrden kastriert und registriert werden. Quelle: Angelika Warmuth
Gehrden

Die Gruppe Grüne/Linke hat die Verwaltung aufgefordert, eine Verordnung über die Kastrations- und Kennzeichnungspflicht von freilaufenden Katzen zu erarbeiten. „Mit unserem Antrag zum Erlass einer Katzenkastrationsverordnung wollen wir den Forderungen von Tierschützern folgen, um der unkontrollierten Vermehrung von Katzen zu begegnen“, sagt der Vorsitzende der Gruppe Heinz Strassmann. Damit sollen auch die Bürger im Stadtgebiet geschützt werden. Von einer wachsenden Zahl frei lebender Hauskatzen, die zum Teil mit Erregern auch auf den Menschen übertragbarer Krankheiten infiziert sind, sowie deren Ausscheidungen gehen Gefahren für Menschen aus, begründet die Gruppe ihren Vorstoß. Der Zweck von Kastrationen sei die Vermeidung von unkontrollierten Vermehrungen freilaufender Katzen. Damit werde der Verwahrlosung von Katzen vorgebeugt. Auch diene die Maßnahme dem Vogelschutz beziehungsweise brütenden Vögeln, heißt es in dem Papier. Um die Anzahl der frei lebenden Katzen auf ein akzeptables Maß zu beschränken, müssten deshalb Maßnahmen zur Reduktion der frei lebenden Katzen getroffen werden. „Die Überpopulation von Katzen ist ein ernsthaftes Problem für den Tier- und Artenschutz“, betonen die Grünen und Linken. Im Sinne des Tier- und Artenschutzes sei deshalb eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht sinnvoll.

In Niedersachsen gibt es aktuell 87 Kommunen, die die Kastrationspflicht eingeführt haben, darunter auch Barsinghausen und Springe. Zum 1. Januar hat auch die Stadt Hannover eine Kastrationspflicht eingeführt. Im Dezember hat auch der Rat der Gemeinde Wennigsen eine Katzenschutzverordnung beschlossen, um die unkontrollierte Vermehrung der Tiere zu verhindern. Die Gemeindeverwaltung wurde beauftragt, die neue Vorschrift zu erarbeiten.

2017 hat die Niedersächsische Landesregierung eine Änderung der sogenannten Subdelegationsverordnung verabschiedet. Damit werden Kommunen ermächtigt, für ihr Gebiet die Kennzeichnung, Registrierung oder Kastration von freilaufenden Katzen vorzuschreiben, auch auf Grundlage des Tierschutzgesetzes. Private Katzenhalter, die ihrer Katze Zugang ins Freie gewähren, können damit in die Pflicht genommen werden, ihre Katze kastrieren, mittels Mikrochip kennzeichnen und in einer Datenbank für Haustiere registrieren zu lassen.

Von Dirk Wirausky

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