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Gehrden Führung durch Lenthes Rittergeschichte
Aus der Region Region Hannover Gehrden Führung durch Lenthes Rittergeschichte
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15:59 29.07.2019
Vor dem Obergut verweist ein Gedenkstein auf das Geburtshaus des Erfinders Werner von Siemens. Quelle: Foto: Ingo Rodriguez (Archiv)
Lenthe

Die Rittergüter und Parks in Lenthe können Interessierte auf einer Tour im Rahmen des Calenberger Landsommers kennenlernen. Am Sonnabend, 10. August, führt sie von der Kirche „Zum Martyrium der 10 000 Ritter“ auf das Ober- und Untergut im Gehrdener Ortsteil Lenthe sowie zur Kapelle in Northen. Außerdem zeigt die etwa dreistündige Führung, die um 14 Uhr beginnt, das Geburtshaus von Werner von Siemens auf dem Obergut.

Der Erfinder und Gründer der heutigen Siemens AG wurde am 13. Dezember 1816 in Lenthe geboren. Seine Eltern siedelten mit ihm nach Mecklenburg-Vorpommern um, als er sieben Jahre alt war. Der Besuch des Geburtshauses auf dem Obergut gehört ebenso zu der Führung durch Christel Seidel wie die Besichtigung des etwa 10 000 Qua­dratmeter großen Gartens. Dort hinterlässt nicht nur der alte Baumbestand hinter historischen Bruchsteinmauern einen bleibenden Eindruck, sondern auch die im Jahr 1854 errichtete Lavesbrücke, die vom Gutshaus in den Park führt.

Die etwa 3,5 Hektar große Parkanlage des Unterguts der Familie von Richthofen wurde 1850 nach dem Vorbild eines englischen Landschaftsgartens angelegt. Anfang der Neunzigerjahre versetzte die Familie die mit den Jahren etwas verkommene Anlage in ihren ursprünglichen Zustand zurück. Seitdem begeistert sie Besucher mit dem historischen Wegenetz sowie dem Eichen-Arboretum mit mehr als 90 verschiedenen Bäumen. Auch Pfingstrosen und exotische Pflanzen sind in der Parkanlage zu besichtigen.

Der Calenberger Landsommer

Unter dem Motto Calenberger Landsommer gibt es regelmäßig geführte Touren durch den Landstrich zwischen Hannover und dem Deister. Die Teilnahme kostet 7 Euro, Anmeldungen nimmt Christel Seidel unter Telefon (0 51 05) 8 29 58 oder per E-Mail unter seidel.christel@arcor.de entgegen. Für die Führung wird festes Schuhwerk empfohlen.

Von Patrick Schiller

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