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Gehrden Gehrden kastriert künftig streunende Katzen
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18:21 05.06.2019
Im Stadtgebiet von Gehrden wird eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für frei laufende Katzen eingeführt. Quelle: Archiv
Gehrden

Gehrden bekommt eine neue Katzenschutzverordnung. Sie wurde im Ausschuss für Verkehr, Brandschutz und Gefahrenabwehr mehrheitlich beschlossen. Vorangegangen war eine wochenlange Diskussion über Sinn und Unsinn solch einer Regelung. Die Verwaltung sah es als nicht zwingend erforderlich an, eine Katzenschutzverordnung zu erlassen.

400 Streunerkatzen im Stadtgebiet

Den Ausschlag für das Votum gab letztlich ein Bericht des Tierschutzvereins Barsinghausen und Umgebung. Dieser hatte sich für eine entsprechende Verordnung stark gemacht. Der Vorsitzende des Vereins, Ernst Wildhagen, hatte verdeutlicht, dass eine Kennzeichnung und Kastration der Hauskatzen wichtig sei, damit die Besitzer von ausgesetzten und entlaufenen Tieren schnell ermittelt werden könnten und es nicht zu einer unkontrollierten Vermehrung komme. Im Gehrdener Stadtgebiet seien zwischen 1200 und 2400 Hauskatzen nicht kastriert und nicht gekennzeichnet. Dazu kämen 400 sogenannte Streunerkatzen, die in teils erbärmlichem Zustand um ihr Überleben kämpfen müssten, hatten die Tierschützer berichtet.

Antrag der Bündnisgrünen wird angenommen

Eine Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht hatte die Ratsgruppe Grüne/Linke ins Gespräch gebracht. Damit soll vermieden werden, dass sich freilaufende Katzen unkontrolliert vermehren. Im Sinne des Tier- und Artenschutzes sei eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht sinnvoll, hieß es in dem Antrag, dem nun zugestimmt worden ist. Zuletzt hatte sich auch die CDU-Fraktion dafür eingesetzt. Die Argumente des Tierschutzvereins hatten die Christdemokraten überzeugt. Noch nicht entschieden ist, ab wann die Verordnung gilt.

Von Dirk Wirausky

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