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Gehrden Wenige Gehrdener Grundschüler wechseln an die Oberschule
Aus der Region Region Hannover Gehrden Wenige Gehrdener Grundschüler wechseln an die Oberschule
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17:50 12.07.2019
Die Zahl der neuen Fünftklässler an der Oberschule stagniert. Dafür haben sich mehr als 50 neue Schüler für die Jahrgänge sieben und acht angemeldet. Quelle: Kristoffer Finn
Gehrden

Positiver Trend am Matthias-Claudius-Gymnasium (MCG), Stagnation an der Oberschule: Das zumindest ist das Fazit, wenn man auf die Anmeldezahlen für den künftigen fünften Jahrgang blickt. Am MCG sind es bislang 128 Jungen und Mädchen, die dort ab August eine fünfte Klasse besuchen wollen. Damit ist der Eingangsjahrgang fünfzügig. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es 116. Für die kürzlich in den Ruhestand verabschiedete Schulleiterin Monika Schulte ist das keine Überraschung. Sie macht die fortschreitende Modernisierung des Gehrdener Gymnasiums für die gute Entwicklung verantwortlich. „Das ist ein entscheidendes Kriterium für Eltern und Schüler“, glaubt sie. Auch vom jüngst öffentlich diskutierten Hygieneproblem an der KGS Wennigsen könnte das MCG profitiert haben.

Kaum Gehrdener Grundschüler gehenzur Oberschule

Modernisiert wird auch die Oberschule, doch dort haben sich bisher nur 75 Kinder für den fünften Jahrgang angemeldet; im vergangenen Jahr waren es 73. Ganz böse ist die Schulleitung darüber aber nicht. Aufgrund der in den Vergangenheit rasant gestiegenen Zahl an Schülern fehlt es an Räumen. Was Fachbereichsleiter Ralf Geide vielmehr irritiert: Weit weniger als die Hälfte der neuen Oberschüler kommt von den Gehrdener Grundschulen. „Das wünschen wir uns eigentlich anders“, gesteht Geide. Nachvollziehen könne er das nicht. „Wenn ich an der Oberschule bin, treffe ich durchweg zufriedene Kinder und Jugendliche“, berichtet er. Zudem sei die Oberschule führend beim iPad-Unterricht.

Allerdings: Etwa 50 neue Schüler haben sich für die siebte und achte Klasse an der Oberschule angemeldet. „Sie kommen von anderen weiterführenden Schulen“, sagt Geide. So sei der achte Jahrgang ab August sogar sechszügig.

Grundsätzlich sei die Stadt bestrebt, dass Gehrdener Kinder auch auf Gehrdener Schulen gehen. Für jeden Schüler, der eine weiterführende Schule in einer anderen Kommune besucht, muss die Stadt Gastschulbeiträge zahlen. Aktuell macht Gehrden allerdings dabei noch einen Gewinn. „Wir haben bei den Gastschulbeiträgen ein Plus“, sagt Geide.

Bau einer neuen Mensa beschlossen

Derweil hat der Rat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause die Rahmenbedingungen für den Bau einer neuen und größeren Mensa an der Oberschule beschlossen. Damit wurden die Grundzüge, die Kapazität und die Struktur der künftigen Essensausgabe festgelegt. Für Michael Passior (SPD) war es eine weitsichtige Entscheidung. „Die neue Mensa ist ein weiterer Baustein in der Bildungslandschaft Gehrdens“, lobte er das Projekt.

Die Mensaküche an der Lange Feldstraße soll als Zentralküche für die Oberschule, Grundschule Am Castrum und Grundschule Am Langen Feld eingerichtet werden. Während die Oberschüler und die Kinder der Grundschule Am Langen Feld ihre Mahlzeiten direkt in der Mensa einnehmen können, wird den Jungen und Mädchen der Grundschule Am Castrum das Essen aus der Küche geliefert. Das Sitzplatzangebot in der neuen Mensa an der Lange Feldstraße umfasst 500 Sitzplätze in zwei Räumen, wobei sie so konzipiert werden soll, dass auch eine Bühne eingerichtet werden kann. Das ist ein Wunsch der Oberschule. Die Mensa soll zeitgleich mit dem Neubau der Grundschule Am Langen Feld ihren Betrieb aufnehmen; die Kosten betragen etwa 2,3 Millionen Euro. Die Bündnisgrünen wünschen sie eine energiebewusste Bauweise.

Von Dirk Wirausky

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