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Gehrden Malerische Kulisse beim Gottesdienst
Aus der Region Region Hannover Gehrden Malerische Kulisse beim Gottesdienst
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00:15 28.05.2017
Pastir Wichard von Heyden (links) leitete den Himmelfahtsgottesdienst auf der Margarethenwiese am Gehrdener Berg. Quelle: Rabenhorst
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Gehrden

Rund 100 Gläubige jeden Alters haben sich mit dem Fahrrad, dem Auto oder zu Fuß zur kirchlichen Feier am Gehrdener Berg aufgemacht. Ein Zeichen, wie beliebt diese Art des Gottesdiensts in malerischer Kulisse bei zahlreichen Gehrdener ist.

Den Teilnehmern bot sich mit dem Altar aus Stroh, den Bänken auf der Wiese und den davor auf Decken sitzenden Kindern eine malerische Kulisse. Der Posaunenchor spielte das erste Lied, die Besucher ließen ihre Blicke über Redderse zum Deister schweifen. Im Norden waren Leveste und die Windräder zu sehen.

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„An Himmelfahrt draußen zu sein, passt gut zu diesem Tag. Jesus ist am dritten Tag nach seiner Kreuzigung auferstanden und nach 40 Tagen in den Himmel aufgefahren. Es ist der Regierungsantritt Jesu Christi“, sagte Pastor Wichard von Heyden zur Begrüßung. Dass direkt unter dem Himmel gefeiert werde, sei ein Zeichen. Nicht, weil man Gott einfach so in der Natur finde. Obwohl das ja auch möglich sei. „Nein, es geht nicht um Esoterik oder um die Entschuldigung dafür, nicht zu beten, dafür aber mit Waldi Gassi zu gehen. Es geht darum, dass wir einmal den Blick öffnen für die Weiten, in denen Gott wirkt und uns begegnet“, fügte er hinzu.

In seiner Ansprache wies von Heyden auf die Bedeutung des christlichen Glaubens hin, der weltweit die am stärksten wachsende Glaubensrichtung darstelle. Besonders, da wo der Glaube verfolgt werde. Menschen müssten sich heimlich taufen lassen. „Im Juni werden wir hier in Gehrden zweimal Menschen aus muslimischen Kontexten taufen“, kündigte von Heyden an. Einmal sei das Familie Nadab-Daneshmand, die aus dem Iran nach Deutschland gekommen sei, um frei zu sein. „Und dann werde ich eine Familie taufen, die aus Malaysia kommt, dort heimlich zum christlichen Glauben übergetreten ist, aber noch nicht getauft ist, weil es dort nicht geht. Nach der Taufe werden sie wieder in ihre Heimat zurückkehren“, fügte der Pastor hinzu.

Nach dem Gottesdienst blieb genug Zeit, um bei von den Teilnehmern mitgebrachten Speisen und Getränken zu verweilen.

Von Heidi Rabenhorst

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