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Gehrden Ein Spaziergang durch historische Gärten
Aus der Region Region Hannover Gehrden Ein Spaziergang durch historische Gärten
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00:15 31.05.2017
Tag der offenen Pforte auf dem Ober- und Untergut in Lenthe: Vor allem die Pfingstrosen gefallen den Besuchern. Quelle: Rabenhorst
Lenthe

Die Besucher nutzten unter anderem die Möglichkeit, die etwa 3,5 Hektar große Parkanlage der Familie von Richthofen zu besichtigen und sich dabei Tipps für die Grünpflege zu holen. „Die Anlage wurde 1850 nach dem Vorbild eines englischen Landschaftsgartens angelegt“, erläuterte Jakob von Richthofen, der gemeinsam mit seiner Mutter Heidi von Richthofen über das Gut führte.

Die Anlage verkam allerdings immer mehr, bis die Familie sie Anfang der Neunzigerjahre wieder in ihren ursprünglichen Zustand brachte. Während der Führung erhielten die Besucher nicht nur Informationen zu den exotischen Pflanzen, sondern auch spannende Einblicke in die Geschichte des alten Ritterguts und der von Richthofens.

Der Park beeindruckt vor allem mit altem Baumbestand und dem vor einigen Jahren wiederhergestellten historischen Wegenetz sowie dem Eichenarboretum mit mehr als 90 verschiedenen Bäumen. Einen bleibenden Eindruck bei den Gästen hinterließen die in voller Blütenpracht stehenden Pfingstrosen.

Extra aus Osterode angereist ist der Landschafts- und Gartenbaumeister Wolfgang Reimer. „In meinem Forst-Arboretum befinden sich auf einer Fläche von 100 Hektor rund 500 verschiedene Bäumen angebaut“, berichtet der Dendrologe  - Lehrer für Bäume.

Simone von Lenthe gewährte den Gästen auf dem Lenther Obergut einen Einblick in ihren 10 000 Quadratmeter großen Garten. Dort hinterließ nicht nur der alte Baumbestand hinter historischen Bruchsteinmauern einen bleibenden Eindruck, sondern auch die im Jahr 1854 errichtete Lavesbrücke, die vom Gutshaus in den Park führt. „Das grazile Profil deutet daraufhin, dass es ein spätes Werk des hannoverschen Baumeisters Georg Ludwig Friedrich Laves ist“, sagte die Gastgeberin, die auch das Geburtshaus von Werner-von-Siemens für die Besucher geöffnet hatte.

Von Heidi Rabenhorst

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