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Gehrden Katholische Pfarreien bilden ein Team
Aus der Region Region Hannover Gehrden Katholische Pfarreien bilden ein Team
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00:16 15.05.2017
Von Dirk Wirausky
Die St.-Bonifatius-Kirche in Gehrden: Ab Mitte 2018 wird die Gemeinde auch die Springer Katholiken mitbetreuen. Quelle: Stephan Hartung
Gehrden

Die katholischen Pfarreien Hannover-Mühlenberg einschließlich Ronnenberg sowie Gehrden mit Barsinghausen und Wennigsen und die Christ-König-Gemeinde in Springe sollen ab Mitte 2018 ein sogenanntes Geistlichen-Team bilden. „Es gibt einen Pfarrer als Leitung, einen Pastor, einen Diakon, zwei Referenten und einen kaufmännischen Angestellten“, sagt Pfarrer Christoph Paschek von der St.-Bonifatius-Gemeinde in Gehrden. Mit einer Fusion sei das  nicht vergleichbar. "Alle Gemeinde bleiben selbstständig und behalten ihre Gremien", sagt Paschek. Und er betont: "Für die Menschen vor Ort ändert sich nichts, sie haben weiterhin die alleinige Verantwortung für ihre Gemeinde." Es sei vielmehr ein "gemeindeübergreifender Personaleinsatz", so Paschek. Wie das genau aussehen soll, muss allerdings noch geregelt werden. "Es ist eine neue große Herausforderung", gesteht Paschek. Das Gebiet umfasst etwa 17000 Gemeindemitglieder.

Auslöser für dieses künftige Gebilde ist eine Personalie in Springe. Dort wird im Mai nächsten Jahr Pfarrer Johannes Sostaric in den Ruhestand gehen - und seine Stelle wird nicht neu besetzt. Paschek und sein Amtskollege Klemens Teichert sollen deshalb als Pfarrer die Christ-König-Gemeinde in Springe mit ihren 3500 Mitgliedern begleiten. Es sei aber noch vollkommen offen, wer die Leitung übernehme und wo das neue pastorale Gebiet seinen Sitz haben wird.

Es seien vor allem personelle Probleme, die zu diesem Strukturwandel geführt haben, sagt Paschek. Der katholischen Kirche in Deutschland fehlen schlicht Priester.

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