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Hemmingen Ausschuss für höhere Gebühr – notgedrungen
Aus der Region Region Hannover Hemmingen Ausschuss für höhere Gebühr – notgedrungen
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16:13 16.11.2018
Die Hemminger soll mehr für die Abwasserentsorgung zahlen und weniger für die Regenwasserentsorgung. (Symbolbild) Quelle: Archiv
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Hemmingen

Es war ein einstimmiges Votum ohne große Diskussion: Die Hemminger sollen ab dem Jahreswechsel eine höhere Schmutzwassergebühr zahlen. Die Abgabe für Regenwasser hingegen soll sinken. „Wir sitzen mit im Boot“, sagte Dirk Fahlbusch (SPD) am Donnerstagabend im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt. Da die Stadt Hemmingen ihr Schmutzwasser an die Stadt Hannover weiterleitet, denn Hemmingen hat kein eigenes Klärwerk, habe sie wenig Einfluss auf die Betriebsabrechnung.

Fahlbusch verwies darauf, dass 2019 voraussichtlich auch die Abwassergebühr in Hannover steigt – dort zum ersten Mal seit 15 Jahren. Zurzeit liegt die Gebühr für die Aufbereitung eines Kubikmeters Schmutzwasser bei 1,72 Euro.

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In Hemmingen soll sie ab Januar 2019 von 1,96 auf 2,15 Euro steigen. Eine dreiköpfige Familie mit durchschnittlichem Verbrauch würde ab 2019 etwa 25 Euro im Jahr mehr für die Abwasserentsorgung zahlen. Die Abgabe für Regenwasser in Hemmingen soll ab Januar 2019 von 20 auf 16 Cent pro Quadratmeter veranlagter Fläche sinken. Laut Hemminger Verwaltung steigt die Abwassergebühr, weil es teurer geworden sei, den Klärschlamm zu entsorgen. Der Rat will die neuen Gebühren in der Sitzung am 29. November beschließen.

Von Andreas Zimmer