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Hemmingen Auto beschädigt wegen Bodenunebenheiten
Aus der Region Region Hannover Hemmingen Auto beschädigt wegen Bodenunebenheiten
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00:16 31.05.2017
Tobias Rehse ärgert sich über den Schaden an seinem neuen Auto. Quelle: Stephanie Zerm
Hemmingen-Westerfeld

Tobias Rehse ist sauer. Sein 2-er BMW ist gerade erst sechs Monate alt und schon beschädigt. Grund dafür sind die Bodenunebenheiten auf dem Parkplatz Hohe Bünte. Als der Hannoveraner dort Ende Januar das Schwimmbad besuchen wollte und neben den zwei Behindertenplätzen vor der Türmchenschule einparkte, setzte er auf dem Asphalt auf und zerkratzte sich die Frontschürze.

Seitdem hat er bereits zahlreiche Briefe und E-Mails an die Stadt Hemmingen geschickt. Allerdings ohne Erfolg.

Aus Rehses Sicht ist der große Höhenunterschied zwischen Asphalt und Gosse die Ursache für den Schaden an seinem Auto. Dieser beträgt laut seinen Messungen 6 Zentimeter. Laut einer Richtlinie der Bundesanstalt für Straßenwesen sollte der Höhenunterschied zwischen Asphalt und Gosse auf Parkplätzen allerdings nur 3 Zentimeter betragen, wie Rehse erklärt. "Der Höhenunterschied zum Parkplatz vor dem Schwimmbad ist mit 9 Zentimetern noch größer und eine Gefahr für Radfahrer." Einige sollen hier schon gestürzt sein, sagt Rehse.

Laut der Stadt Hemmingen besteht allerdings keine verkehrsgefährdende Bauweise. Die Fahrbahn der Straße und die Parkfläche hätten aus bautechnischen Gründen ein gegenläufiges Gefälle, so dass tiefergelegte Fahrzeuge möglicherweise aufsetzen könnten. Die Parkplätze seien aber ohne weiteres mit angepasster Geschwindigkeit benutzbar.

Tobias Rehse versichert jedoch, dass er beim Einparken langsam gefahren ist. Auch sei sein BMW nicht tiefergelegt. "Er hat ein Sportfahrwerk und ist für den Straßenverkehr zugelassen", sagt der Hannoveraner. Dieses ist lediglich 15 Millimeter tiefer als das Serienfahrwerk. "Daher gehe ich davon aus, alle öffentlichen Parkflächen gefahrlos nutzen zu können", sagt Rehse.

Zwar ist die Schadenshöhe laut Rehse nicht sehr hoch. "Ich sehe aber nicht ein, dass ich auf den Kosten sitzen bleibe."

Da die Stadt seine Schadensersatzansprüche als unbegründet zurückweist, überlegt der 41-Jährige nun, gegen die Stadt Klage einzureichen.

Von Stephanie Zerm

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