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Hemmingen Das war richtig gut: Boogiesoulmates bei Konzert begeistern im bauhof
Aus der Region Region Hannover Hemmingen Das war richtig gut: Boogiesoulmates bei Konzert begeistern im bauhof
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19:09 17.11.2019
Mit drei Stunden Blues, Soul und mehr begeistern als Boogiesoulmates die Sängerin Alicia Emmi Berg, Pianist Niels von der Leyen und Schlagzeuger Andreas Bock im bauhof. Quelle: Torsten Lippelt
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Hemmingen-Westerfeld

Einen Musikabend der Extraklasse haben am Freitagabend die Besucher des Boogiesoulmates-Konzertes im bauhof erlebt. Rund drei Stunden lang zogen die charismatische Sängerin Alicia Emmi Berg, Boogie-Woogie-Pianist Niels von der Leyen und der mit dem German-Blues-Award ausgezeichnete Jeinser Schlagzeuger Andreas Bock die rund 100 Besucher im ausverkauften Kulturzentrum in ihren Bann.

Schon die Begrüßung des bauhof-Vereinsvorsitzenden Klaus Grupe verbreitete Lust auf den Auftritt, als dieser die seit sieben Jahren als Trio auftretende Formation als „herausragende Musiker“ in der deutschen Soul-, Blues- und Boogie-Szene ankündigte. Mit viel Groove präsentierte das Trio Rhythm & Blues aus den Fünfziger- und Sechzigerjahren, aktuelle Coversongs und auch eigene Stücke: Etwa den als Boogie-Woogie in Moll angelegten Titel „African Stomp“ – einer von insgesamt neun eigenen Songs auf dem aktuellen Album.

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Bei diesem Konzert ging wirklich jeder mit: Die Boogiesoulmates haben am Freitagabend einen mitreißendes Konzert im Hemminger Kulturzentrum bauhof gegeben.

Bauhof-Publikum geht mit

Schnell hatten sich die Boogiesoulmates mit ihren Coverversionen klassischer Stücke in die Herzen der Konzertgäste gespielt. Bei vielen folgte der Körper schnell dem rhythmischen Klang von Schlagzeug, Piano und Soulgesang: Da wippten Füße mit, klatschen Hände und nickten Köpfe. Und einige standen gleich komplett auf, um zu den Klassikern mitzutanzen.

Mit drei Stunden Blues, Soul und mehr begeistern als Boogiesoulmates die Sängerin Alicia Emmi Berg, Pianist Niels von der Leyen und Schlagzeuger Andreas Bock im bauhof. Quelle: Torsten Lippelt

Zwischen der charmanten Moderation und den soulig von Alicia Emmi Berg gegroovten Liedern zeigten auch Niels von der Leyen und Andreas Bock ihr außergewöhnliches Können. Während der Jeinser nicht nur auf seinen Drums, sondern auch mit und ohne Sticks auf seinen Armen und Oberschenkeln rhythmische Klänge erzeugte, beeindruckte Niels von der Leyen am Piano mit Präzision und Tempo. Da konnte man bei schnellen Stücken manchmal vermuten, er habe mehr als nur zehn Finger für die Tasten zur Verfügung.

Runde drei Stunden Boogie Woogie, Blues und Soul

Zum musikalischen Programm gehörten mit „Mambo Baby“ ein schwungvoller Mambo, der Titel „Let Them Talk“ über den ersten Kuss, „That’s How I Feel About You“ über Liebesbeziehungen und Dave Dixons fetziges „Hey Hey Pretty Baby“. In die tiefen Südstaaten der USA nahm das Trio seine Zuhörer dann mit bei Clarence Carters „Back Door Santa“ und dem als erste von zwei Zugaben nach rund drei Stunden gespielten „He‘s The Backdoor Man“, von Howlin’ Wolf. Da stand das Publikum bereits, tanzte und klatschte mit, bevor es die Boogiesoulmates mit viel Applaus verdient von der bauhof-Bühne entließ.

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Von Torsten Lippelt