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Hemmingen Helfer gesucht: Ferienschule soll Kinder aus ärmeren Familien unterstützen
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Ferienschule Hemmingen soll armen Kindern nach Corona-Krise helfen

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12:56 27.07.2020
Die Ferienschule wird im Interkulturellen Familientreff in der Heinrich-Hertz-Straße sein. Quelle: Andreas Zimmer (Archiv)
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Hemmingen

Während der Corona-Pandemie war ein vollständiger Schulbetrieb nicht möglich –wie es nach den Ferien läuft, bleibt abzuwarten. Die Ausfälle, das Homeschooling, beschränkter Kontakt zu Mitschülern und Freunden, keine Veranstaltungen – all das gefährdet jene Schüler, die von ihrer Familie nicht so gut unterstützt werden können. Da mag es an Zeit, an der Technik, aber auch an der eigenen Bildung mangeln.

Das Hemminger Bündnis für Familie möchte mit der Stadt daher ein Projekt starten, das gerade Schülern aus Familien mit geringem Einkommen unter die Arme greift: die Hemminger Ferienschule. Die Kinder sollen von je einem freiwilligen Helfer begleitet werden. Je nachdem, was zu kurz gekommen ist, können sie so Wissenslücken füllen, Kompetenzen stärken, die Lesefähigkeit fördern.

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Corona-Krise: Stadt möchte Ferienschule starten

Wer Interesse an einer Mitarbeit oder noch Nachfragen hat, kann sich unverbindlich bei Diana Sandvoß von der Stadt Hemmingen melden, telefonisch unter (0511) 4103-177 oder per E-Mail an gleichstellungsbeauftragte@stadthemmingen.de.

Die Förderung wird im Interkulturellen Familientreff an der Heinrich-Hertz-Straße 23 in Hemmingen-Westerfeld stattfinden. Dort gibt es genügend Räume, sodass jedes Lernteam ein eigenes Zimmer nutzen kann. Dazu kommen weitere Hygienemaßnahmen wie Trennwände aus Plexiglas, regelmäßiges Lüften und Desinfizieren.

Helfer sollen Kinder begleiten

Die einzelnen Lernzeiten werden individuell abgesprochen. Ein Honorar kann nicht gezahlt werden. Die Ferienschule soll Anfang August starten, ein späterer Einstieg ist möglich. Sie soll über die Schulferien hinaus fortgesetzt werden.

Außer Freiwilligen können sich auch Eltern melden, die staatliche Transferleistungen wie Hartz IV, Wohngeld und Kinderzuschlag bekommen und deren Kind Unterstützung für das neue Schuljahr braucht.

Von Katharina Kutsche