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Hemmingen ADFC bei Jagau-Tour: Wilkenburger Spinne soll sicherer werden
Aus der Region Region Hannover Hemmingen ADFC bei Jagau-Tour: Wilkenburger Spinne soll sicherer werden
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18:27 15.08.2019
Rund 70 Teilnehmer lassen sich bei der Sommer-Radtour des Regionspräsidenten etwas über die Geschichte des Mausoleums Graf Carl von Alten erzählen. Quelle: Torsten Lippelt
Hemmingen/Laatzen

Der Regionspräsident kam nach Hemmingen-Westerfeld, aber mit Verspätung. Aus mehreren Gründen hatte sich der Zeitplan verzögert, bis Hauke Jagau das Mausoleum im Naturschutzgebiet Sundern am Mittwochnachmittag erreichte – die letzten 200 Meter nicht mit dem Rad, sondern wegen des Kiesweges zu Fuß.

Sommerradtour mit dem Regionspräsidenten

Zu insgesamt drei Sommerradtouren in den vergangenen zwei Wochen hatte er die Bürger eingeladen, ihn zu begleiten. Etwa 70 waren am Mittwoch dem Aufruf gefolgt und starteten am S-Bahnhof Misburg/Anderten. Die Route führte über den Kronsberg und Laatzen-Grasdorf nach Hemmingen. Hatte es schon beim Start wegen einer S-Bahn-Verspätung Probleme mit dem Zeitplan gegeben, verschoben sich nach dem Besuch der Freien Martinsschule in Grasdorf die Termine noch weiter nach hinten. Laatzens Bürgermeister Jürgen Köhne stellte der Radlergruppe ausgiebig das Programm „Soziale Stadt“ und den Wandel Laatzens vor - weg von der ursprünglich in den Sechzigerjahren geplanten Autostadt mit vier Fahrspuren.

ADFC bedauert: Kaum Zeit für Gespräche

Der Tour hatten sich im Vorfeld auch Mitglieder des Ortsverbandes Hemmingen/Pattensen im Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) angeschlossen. „Wir haben mehr Radsicherheit für den Bereich der Wilkenburger Spinne thematisiert und den Ausbau des Alltags- und Freizeitradwegenetzes“, sagte Radtourplaner Günther Kleinod, der gemeinsam mit dem Ortsverbandssprecher Jens Spille mitgeradelt war. Er bedauerte etwas, dass für intensivere Gespräche mit Jagau aufgrund der hohen Teilnehmerzahl und des Programms leider kaum Zeit gewesen sei. Die Wilkenburger Spinne ist der Kreuzungsbereich der Dorfstraße mit der L389, die von Wülfel nach Wilkenburg führt.

Auch der Aufenthalt am Mausoleum des Grafen Carl von Alten gestaltete sich länger. Denn der Fördervereinsvorsitzende Reinhard Schütze und seine Vorstandskollegen Dirk Oerzen und Dirk Jüchter stellten den Teilnehmern ausgiebig die Historie der Sehenswürdigkeit vor. Auch Hemmingens Bürgermeister Claus Schacht und die Hemminger Landtagsabgeordnete Kerstin Liebelt verfolgten die Ausführungen, bevor die meisten mit einem gemeinsamen Besuch des Strandbad-Biergartens in Hemmingen-Westerfeld die Sommertour ausklingen ließen.

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Von Torsten Lippelt

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