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Hemmingen Nach E-Säule am Rathaus folgen weitere in Arnum
Aus der Region Region Hannover Hemmingen Nach E-Säule am Rathaus folgen weitere in Arnum
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19:45 14.05.2019
Bei der offiziellen Inbetriebnahme der E-Ladesäule am Rathausplatz tauschen sich (von links) Axel Schedler, Elke Bösche, Sven Baumgarte und Claus Schacht mit Jan Trense über die neue Technik aus. Quelle: Torsten Lippelt
Hemmingen

Die E-Ladesäule am Rathaus in Hemmingen-Westerfeld ist am Dienstag offiziell in Betrieb gegangen. Der Energieversorger Enercity hat sie aufgestellt. Seit dem 8. März können Fahrer von Elektroautos ihre Fahrzeuge dort aufladen, sogar zwei zeitgleich.

Jan Trense, Geschäftsbereichsleiter Dienstleistungen bei enercity, erläuterte im Gespräch mit Bürgermeister Claus Schacht und den Mitarbeitern Axel Schedler, Sven Baumgarte und Elke Bösche die technischen Bedingungen der Säule, die rund 10.000 Euro gekostet hat, und das Verbreitungs- und Aufstellungskonzept von Enercity.

E-Ladesäulen in Arnum geplant

„Wir haben aktuell rund 110 Ladepunkte für Elektroautos im öffentlichen Bereich Hannovers. Bis 2020 sollen weitere 480 dazukommen“, führte er aus. Eine weitere E-Ladesäule ist beim Bürgerbüro an der Göttinger Straße 65A in Arnum geplant. Schedler ergänzte: „Auch beim in Arnum im Bau befindlichen Edeka-Markt an der B3 in Arnum sollen zwei weitere Ladesäulen für insgesamt vier Fahrzeuge dazu kommen.“

Auf den beiden nun zum ausschließlich zum Aufladen von Elektrofahrzeugen reservierten Parkplätzen zwischen dem Rathaus und der benachbarten Trinitatiskirche stellte Jan Trense die Funktionsweise der E-Ladesäule vor, an der mit einer entsprechenden Ladekarte oder App auf dem Smartphone Strom getankt werden kann.

Bis zu zwei Stunden Ladezeit

Für ein 40kw benötigendes Fahrzeug braucht man per Ladekabel bei vollkommen leerer Batterie etwa zwei Stunden Standzeit bis zur Komplettladung. „Jede Kilowattstunde kostet 35 Cent. Wir nehmen dazu zwei Cent für jede Minute, die ein Ladevorgang dauert, damit wir hier keine Dauerparker haben“, erläuterte Jan Trense.

Mit etwa 16,50 Euro an Kosten kann man dann rund 300 Kilometer umweltfreundlich und die CO2-Bilanz fördernd fahren. „Wir speisen hier nur Ökostrom ein“, verwies Trense auf den Umweltschutzgedanken dabei. Seit dem 8. März gab es 16 Ladevorgänge mit insgesamt 77 Kw Stromabnahme.

Körperbehinderte Autofahrer können sogar ihr Elektroauto betanken, wenn die beiden regulären Lade-Parkplätze belegt sind, ohne dass dort gerade getankt wird. Denn die im Auto mitgeführten Ladekabel sind bis zu zehn Meter lang und reichen damit auch vom angrenzenden Behindertenparkplatz problemlos bis an die E-Ladesäule.

Von Torsten Lippelt

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