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Hemmingen So sieht das frisch sanierte Gemeindehaus der Friedenskirche aus
Aus der Region Region Hannover Hemmingen So sieht das frisch sanierte Gemeindehaus der Friedenskirche aus
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17:31 09.09.2019
Das noch mit einer grünen Schleife verschlossene Gemeindehaus wird von Pastorin Christine Behler und dem Kirchenvorstandsvorsitzenden Jochen Seidel feierlich wieder zur Benutzung freigegeben. Quelle: Torsten Lippelt
Arnum

Die Friedenskirchengemeinde Arnum hat ordentlich gefeiert – und sie hatte allen Grund dazu. Fünf Monate lang wurde das Gemeindehaus an der Bockstraße in Hemmingens größtem Stadtteil saniert und umgebaut und am Sonntagnachmittag mit einem Fest wiedereröffnet. Es gab viele Worte des Dankes und der Freude.

Pastorin Christine Behler übergab gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Kirchenvorstandes, Jochen Seidel, symbolisch mit dem Zerschneiden eines grünen Bandes vor der Eingangstür das Gemeindehaus wieder seiner Bestimmung. Sie lobte Seidel für dessen unermüdliches und tägliches Engagement um die Sanierung und den Umbau.

Das Gemeindehaus ist wieder geöffnet

Bereits 2015 hatte sich Seidel thematisch mit dem Vorhaben beschäftigt und in den vergangenen Monaten den Umbau nun auch täglich begleitet – inklusive einer Fotostrecke, die jetzt im Gemeindehaus gezeigt wurde. Die Besucher erkundeten gespannt die neu gestalteten Räume und sahen sich etwa die neuen, bodentiefen Fenster im Gemeindesaal an.

Sie gingen auch in den Keller, wo Bands ihre Probenräume haben und spielten, und stöberten auf einem Bücherflohmarkt im Foyer. Dorthin soll in einem zweiten, noch zu finanzierenden Bauabschnitt die Bücherstube umziehen. Behler sagte, es sei sehr schön, wieder das Klacken der Eingangstür zum Gemeindehaus zu hören. „Ich freue mich, dass wieder Leben in dieses Haus kommt!“

Die Friedenskirchengemeinde in Arnum feiert die Wiedereröffnung ihres Gemeindehauses und die Eröffnung des Kirchgartens.

Kirchgarten in der Friedensgemeinde angelegt

Gastgeschenke und lobende Worte gab es von Bürgermeister Claus Schacht, Pastor Richard Gnügge für den Kirchenkreis Laatzen-Springe sowie Vertreterinnen vom Förderverein der Arnumer Wehrkapelle, vom Handarbeitskreis und der Arnumer Chorgemeinschaft.

Pastorin Behler lobte ausdrücklich noch den ehrenamtlich aktiven Ralf Albrecht. Dieser hatte seit der Osterzeit auf rund 60 Quadratmetern ehemaliger Rasenfläche zwischen Kirche und Gemeindehaus einen Kirchgarten angelegt: mit Blühpflanzen und kleinem Kräuterbeet, Sitzbank und Weg für Insekten – und selbstverständlich für Besucher.

Gemeindehaus nach Umbau jetzt barrierefrei

Das 1969 gebaute Gemeindezentrum ist nach einer Fußbodenanhebung barrierefrei. Weiterhin wurden unter anderem Wände eingerissen, Maueröffnungen für Türen verbreitert, nicht mehr benötigte Türen zugemauert und die Decke sowie die Beleuchtung erneuert.

Mit rund 450.000 Euro sind die Arbeiten auch weitgehend bei der vorgesehenen Ausgabe geblieben. Der Kirchenkreis förderte das Projekt mit rund 150.000 Euro und die Stadt Hemmingen mit 30.000 Euro. Die Kirchengemeinde hatte außerdem vor drei Jahren 125.000 Euro für den Verkauf der ehemaligen Begegnungsstätte an die Stadt erzielt.

Patenschaft „Ein Quadratmeter für Arnum

Außer dieser Summe brachte die Gemeinde die Einnahmen aus der Spendenaktion Ein Quadratmeter für Arnum mit ein, bei der Bürger für jeweils 25 Euro eine Patenschaft für jeweils einen der insgesamt 444 Quadratmeter des Hauses übernehmen konnten. Die letzte der Patenschaften wurde bereits im Dezember 2018 verkauft.

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Von Torsten Lippelt

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