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Hemmingen Driller-van Loo im (Un-)Ruhestand
Aus der Region Region Hannover Hemmingen Driller-van Loo im (Un-)Ruhestand
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00:19 10.02.2019
Ein bisschen Service gibt es doch noch: Dieter Driller-van Loo kurz vor seinem Ruhestand vor seinem Büro in der Hemminger KGS. Quelle: Andreas Zimmer
Hemmingen/Hannover

Hier eine WhatsApp-Nachricht, da eine E-Mail und schon wieder klingelt das Telefon: So ist das, wenn man im Fernsehen war. Der frühere Hemminger KGS-Leiter Dieter Driller-van Loo wurde für die Dokureihe „37 Grad“ des ZDF ein Jahr lang nach Beginn seines Ruhestands – dieser begann am 1. Februar 2018 - begleitet. Am Dienstagabend war der Beitrag zu sehen, er ist auch in der Mediathek abrufbar. Und nun melden sich Freunde und Bekannte, sogar aus Spanien.

Moment mal, Ruhestand? DvL, wie ihn die Schüler der Hemminger KGS nannten, unterrichtet wieder: an der Schillerschule Hannover Mathematik und Physik und an der Buhmann-Schule in Hannover Mathematik. „Nur noch bis zum Sommer“, sagte er am Donnerstag im Gespräch mit dieser Zeitung. Dann folgen nur noch „Projekte“. Zwei seien längst angelaufen, deshalb wolle er sie weiter begleiten: eine Kooperation zwischen Ministerium und Landessportbund sowie „Jugend entdeckt Technik“, eine Berufsorientierung für die gymnasiale Oberstufe mit der KGS Hemmingen, der Schillerschule und der IGS Roderbruch. Und dann gebe es schließlich noch die Berufsorientierung für Nachwuchsfußballer bei Hannover 96.

Gab es in seinem (Un-)Ruhestand auch mal einen Tag mit - um mit seinen Worten zu sprechen - „absichtsfreien Zonen“? „Ja, die gab es“, sagte er, „aber ich gebe zu, es waren wenige“. Doch er habe jetzt schon mehr Zeit für die Familie und auch für die Musik. Driller-van Loo singt und spielt Gitarre und E-Bass. Und der alte VW-Bus, den er restaurieren wollte? „Im Sommer geht es los, ich gucke schon.“

Auch wenn er in Hannover-List wohnt, ist er doch häufiger in Hemmingen. „Ich fahre immer noch mit den Mundwinkeln nach oben auf den Schulparkplatz“, sagte er, erfreut über das Wiedersehen mit bekannten Gesichtern. „Mir war deshalb auch wichtig, dass die Schule in dem Filmbeitrag gut dargestellt wird.“ Seine Ehefrau und sein Sohn sind darin auch zu sehen, und sie behielten mit ihrer Prognose vor einem Jahr recht: Er legt sich nicht auf die faule Haut.

Nun will er Kontakt mit den anderen Akteuren aufnehmen, die in der 30 Minuten langen Doku zu sehen sind: eine Angestellte eines Stuttgarter Industrieunternehmens und ein selbstständiges Unternehmerpaar, das einen Restaurantbetrieb in Arnis an der Schlei führte. Im Film sei man bereits zusammen gewesen. Driller-van Loo: „Da muss man doch mal miteinander sprechen.“

Mehr zum Thema finden Sie hier.

Von Andreas Zimmer

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