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Hemmingen Große Nachfrage nach kirchlicher Eltern-Kind-Arbeit
Aus der Region Region Hannover Hemmingen Große Nachfrage nach kirchlicher Eltern-Kind-Arbeit
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15:36 24.07.2019
Diana Sandvoß (von links), Ellen Leinemann, Rosemarie Blanke, Heidrun Schwarze und Madeline Schlüter planen in ihrer Arbeitsgruppe kirchliche Eltern-Kind-Angebote für die nächsten Monate. Quelle: Torsten Lippelt
Hemmingen

Zu einem ihrer Quartalsgespräche im Jahr haben sich die Mitglieder der Arbeitsgruppe (AG) Kirchliche Eltern-Kind-Arbeit in der neuen Kindertagesstätte St. Johannes Bosco an der Weetzener Landstraße in Hemmingen getroffen. Durch diese Vernetzung der kirchlichen Träger und der Stadt Hemmingen unter dem Dach des Hemminger Bündnisses für Familie profitieren jährlich mehr als 700 Kinder und Erwachsene von interessanten Angeboten. Diese reichen von Eltern-Kind-Gruppen über einen Musikgarten und organisierte Familiengottesdienste bis hin zu einem Elterncafé und speziellen Familienbildungskursen.

Angeboten werden diese von der Trinitatis-Gemeinde und der Pfarrgemeinde St. Augustinus, der Friedenskirche Arnum, der Stadt Hemmingen, der Nikolaigemeinde in Hiddestorf und dem Diakonieverband Hannover-Land.

Eltern-Kind-Arbeit kommt gut an

„Die Nachfrage ist ein Beleg dafür, dass kirchliche Eltern-Kind-Arbeit gut ankommt“, freut sich die Initiatorin der Arbeitsgruppe, Diana Sandvoß. „Es gibt in den Kirchengemeinden und den dazugehörigen Einrichtungen hier seit vielen Jahren wertvolle Angebote für die Kinder und Eltern“, sagt die städtische Koordinatorin des Hemminger Bündnisses für Familie. „Um diese zum Wohle der Familien zu koordinieren und abzustimmen, treffen sich seit nunmehr rund sechs Jahren in dieser Arbeitsgemeinschaft Mitglieder der Gemeinden zusammen mit der Stadt.“ Dies alles geschehe im Zeichen der Ökumene, da sowohl evangelische Einrichtungen als auch die örtliche katholische Gemeinde mit dabei sind. „An den Angeboten kann übrigens jeder teilnehmen, unabhängig von seiner Glaubensrichtung und seinem Wohnort“, so Diana Sandvoß. Katholiken von St. Johannes Bosco zählen ebenso dazu, wie Protestanten aus der Trinitatis- oder Friedenskirchengemeinde, Familien aus Hemmingen, wie aus Ricklingen und Döhren.

Beim aktuellen Planungstreffen stimmten sich nun Diana Sandvoß, Rosemarie Blanke (Leiterin der Kita St. Johannes Bosco), die Trinitatis-Kirchenvorsteherin Heidrun Schwarze und ihre Friedenskirchen-Kollegin Ellen Leinemann, sowie Madeline Schlüter, vom Diakonie Hannover-Land Umsonstladen Laatzen für die nächsten Monate zeitlich und inhaltlich zur Vermeidung örtlicher Überschneidungen ihrer vielfältigen Veranstaltungen ab.

Neues Angebot „Papa spiel mit“

Die Gruppe tauschte sich auch über künftige Angebote und Veränderungen hinsichtlich erkannter Eltern-Kind-Bedürfnisse aus. War beispielsweise der Nachwuchs in den Eltern-Kind-Gruppen früher rund zwölf Monate alt, so sind aktuell die teilnehmenden Kinder oft erst zwei Monate alt. Denn mit einem Jahr bringen die Eltern den Sohn oder die Tochter jetzt meist schon in einer Krippe unter. Während Kurse wie Pekip und Delfi durchgängig laufen, gehören zu den neuen Angeboten die „Papa spiel mit“-Gruppen für entspannte Treffen von Vätern mit ihren Kindern von null bis drei Jahren. Sie starten am 31. August mit einer Gruppe in der neuen Kita St. Johannes Bosco, Weetzener Landstraße 3. Eine zweite Gruppe trifft sich zeitgleich in der Kinderkrippe Arnumer Feldmäuse.

Eine weitere geplante Neuerung ist das Vorleseprojekt „Librileo“, für das gemeinsame Vorlesen von Eltern mit Kindern bis zu sechs Jahren „Ehrenamtliche Helfer bei allen Projekten - besonders in Laatzen für den Umsonstladen – sind übrigens immer herzlich willkommen“, lädt Diana Sandvoß zudem Interessierte ein, sich bei ihr im Rathausbüro dafür zu melden.

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Von Torsten Lippelt

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