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Hemmingen Hoher Holzweg: Anwohner kritisieren Führung des Radverkehrs
Aus der Region Region Hannover Hemmingen Hoher Holzweg: Anwohner kritisieren Führung des Radverkehrs
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19:42 05.09.2019
Holperstrecke: Die Fahrbahn muss saniert werden. Quelle: Andreas Zimmer
Arnum

Die Fahrbahn des Hohen Holzweges in Arnum wird voraussichtlich im Jahr 2020 und dann bis spätestens Mai saniert. Außerdem sollen die Halteverbote neu angeordnet werden. Geplant sind auch rote Markierungen für Radfahrer. Die Stadtverwaltung hat ihr Konzept am Mittwoch im Fachausschuss vorgestellt. Wir fassen die wichtigsten Fragen und Antworten des Abends zusammen.

Warum wird der Hohe Holzweg saniert?

Aus der etwa einen Kilometer langen Straße, die zurzeit eine Sackgasse ist, wird ein wichtiger Zubringer für die B-3-Ortsumgehung. Die Arbeiten sollen insgesamt etwa zwei Wochen dauern.

Warum hat der Ausschuss nichts beschlossen?

Dietmar Juschkewitz, Leiter der Tiefbauabteilung, verwies darauf, dass es sich um ein sogenanntes „Geschäft der laufenden Verwaltung“ handelt. Anlieger seien bereits gehört worden. Die Vorlage für den Ausschuss sei nur eine Informationsdrucksache gewesen.

Hatte der Ausschuss denn gar keine Einwände?

Doch. Die CDU zum Beispiel bedauerte, dass keine Schutzstreifen für Radfahrer angelegt werden. Laut Verwaltung ist die Straße dafür aber zu schmal - zumindest jetzt. Juschkewitz erläuterte, dass nördlich des Hohen Holzweges/Nähe heutige B3 irgendwann einmal ein Neubaugebiet entstehen könnte. Dann wäre mehr Platz.

Waren auch Zuhörer in der Sitzung?

Ja, und für sie wurde die Sitzung nach der Präsentation des Konzeptes für zehn Minuten unterbrochen, damit sie Fragen stellen konnten. Diese drehten sich vor allem darum, wie der Radverkehr im Bereich an der Ampelkreuzung der heutigen B3 geführt wird. Einige Vorschläge ziehen nach sich, dass die Ampelkreuzung umgebaut werden müsste. Juschkewitz sagte, diese gehöre dem Bund und riet dazu, die Umgestaltung der heutigen B3 in Arnum abzuwarten. Die Stadt wird die Ortsdurchfahrt übernehmen, wenn die B-3-Umgehung fertig ist. Es gibt bereits erste Ideen, darunter einen Kreisverkehr an der heutigen B3/Hoher Holzweg anstelle der heutigen Kreuzung.

Ging es auch um Anliegerbeiträge?

Ja. Die Mehrheit der Anlieger hat sich für die einfachste Variante ausgesprochen, also jene, bei der sie keine Ausbaubeiträge zahlen müssen. Ein Zuhörer kritisierte, dass die B-3-Umgehung rund 70 Millionen Euro kostet, doch ein Ausbau des Hohen Holzweges zu einem Teil von Anliegern getragen werden soll. Juschkewitz machte deutlich: „Das sind zwei Paar Schuhe.“ Die Umgehungsstraße gehöre dem Bund, der Hohe Holzweg hingegen sei eine städtische Straße.

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Von Andreas Zimmer

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