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Hemmingen Spritztour mit Papas Auto: Verkehrsunfalldienst ermittelt
Aus der Region Region Hannover Hemmingen Spritztour mit Papas Auto: Verkehrsunfalldienst ermittelt
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16:55 13.08.2019
Der zerstörte Wagen wird nach dem Umfall abgeschleppt. Quelle: Lennart Fieguth (Feuerwehr)
Hemmingen/Linderte

Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen im Fall der beiden Hemminger Jugendlichen übernommen, die vor etwa einer Woche mit dem Auto eines Vaters eine Spritztour unternommen und sich bei einem Unfall schwer verletzt haben. Das teilte ein Sprecher der Polizeidirektion Hannover auf Anfrage dieser Zeitung mit.

Zunächst hatte das auch für Hemmingen zuständige Kommissariat in Ronnenberg ermittelt. „Da die Verletzungen der beiden Jugendlichen aber doch schwerer waren, ist jetzt der Verkehrsunfalldienst zuständig“, erklärte der Sprecher der Polizeidirektion.

Unfall Spritztour: Verkehrsunfalldienst ermittelt

Durch den Übergang von einer Abteilung in einer andere hat es eine kurze zeitliche Verzögerung gegeben. Zudem mussten die beiden 17 und 14 Jahre alten Jugendlichen auch erst vernehmungsfähig sein. Beide Jugendlichen mussten im Krankenhaus behandelt werden. „Der zuständige Mitarbeiter des Verkehrsunfalldienstes wird jetzt die Aussage von allen Beteiligten, also den beiden Jugendlichen und ihren Eltern, aufnehmen. Im Moment werden gerade Termine dafür vereinbart“, sagte der Polizeisprecher.

Bevor diese Ermittlungen abgeschlossen sind, will sich die Polizei nicht näher zu dem Vorgang äußern. Da es sich um Jugendliche handelt, greifen besondere Schutzmechanismen. Noch offen ist die Frage, ob gegen einen oder beide Jugendlichen ein Strafverfahren eingeleitet wird. Ebenso ist noch nicht öffentlich bekannt, welcher der beiden Jugendlichen hinterm Steuer saß.

So passierte der Unfall zwischen Hiddestorf und Linderte

Die Jugendlichen waren am Sonnabend, 3. August, mit dem Auto des einen Vaters durch Hemmingen gefahren und sind in einer Rechtskurve zwischen Hiddestorf und der Ronnenberger Ortschaft Linderte von der Fahrbahn abgekommen. Dabei überschlug sich das Auto mehrfach. Trotz ihrer Verletzungen, beide hatten unter anderem ein Überschlagtrauma, gingen die beiden anschließend nach Hause. Die Eltern wohnen in Hemmingen-Westerfeld und Wilkenburg. Von der Unfallstelle bis nach Wilkenburg sind es etwa sechs Kilometer, also mindestens eine Stunde Gehzeit.

Ein Hannoveraner entdeckte das Wrack des Autos und verständigte die Polizei. 17 Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Hiddestorf/Ohlendorf und Hemmingen-Westerfeld beteiligten sich an der anschließenden Suchaktion nach den Insassen des komplett zerstörten Skoda Oktavia. Der Vorgang wurde aufgedeckt, als die Polizei den bis dahin noch ahnungslosen Halter des Fahrzeugs verständigte.

Mehr Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Hemmingen finden Sie hier in unserem Polizeiticker.

 

Von Tobias Lehmann

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