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Hemmingen Mit Bronze zurück aus Katar
Aus der Region Region Hannover Hemmingen Mit Bronze zurück aus Katar
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06:17 17.03.2015
Das Hemminger Team freut sich in Doha/Katar über seine Erfolge. Quelle: privat
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Hemmingen

Nach neun wohl unvergesslichen Tagen wurde das Team am Sonntagabend im Clubheim des SC Hemmingen-Westerfeld freudig von seinen Familien und Freunden, Unterstützern und Sponsoren bei einem kleinen Empfang gefeiert. Vom Hauptbahnhof Hannover aus waren die Schülerinnen am 6. März mitsamt Trainer Maximilian Meyer, Teamchef Joachim Hofmann und der Physiotherapeutin Johanna Lohmann gestartet. In Doha am Persischen Golf hatte das Team nach erfolgreich absolvierten Gruppenspielen und einem 4:2 gegen Taiwan im Viertelfinale das Halbfinale gegen Australien erreicht. Erst dann musste es sich den späteren Weltmeisterinnen geschlagen geben. Und das bei einem 3:3-Gleichstand nur wegen des mit 6:8 schlechteren Satzverhältnisses. Um dann im Spiel um Platz 3 auch England - den Vize-Weltmeister von 2013 - mit 4:2 zu besiegen und somit Bronze für Deutschland zu gewinnen.

Auch ein Ausflug in das Camp des Katarischen Olympischen Komitees und eine dreistündige Wüstenfahrt standen auf dem Programm. Mit mehr als 30 Grad am Tag gab es enorme klimatische Unterschiede zu Deutschland. Bei einem Nationen-Abend am Donnerstag hatten die Aktiven zudem die Gelegenheit, sich untereinander besser kennenzulernen.

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„Wir sind stolz und müde“, sagte Teamchef Joachim Hofmann am Sonntagabend. Er dankte auch im Namen der sechs Spielerinnen Anna-Milena Behrendt, Laura Bente, Alisa Diercksen, Marie-Charlot Lonnemann, Shaline Pipa und Anastazja Rosnowska allen Unterstützern und Sponsoren, das Projekt für insgesamt rund 15 000 Euro finanzieren halfen. Dazu gehörten der Olympiastützpunkt Niedersachsen und die Lotto-Sport-Stiftung, der Förderverein der KGS und die Bürgerstiftung Hemmingen, der Niedersächsische Tennisverband und die Tennisbase Hannover, das Niedersächsische Kultusministerium sowie Medienvertreter eines Kommunikations-Cups in Hannover. „Ohne dies alles wäre eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft nicht möglich gewesen“, betonte Hofmann.

Bereits vor zwei Jahren hätten die jungen Spielerinnen an der damaligen ISF-Schultennis-WM in Australien teilnehmen können. Mangels Geld mussten sie jedoch verzichten.

Torsten Lippelt

Andreas Zimmer 16.03.2015
Astrid Köhler 15.03.2015
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