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Hemmingen Kita-Neubau soll bis Anfang 2019 fertig sein
Aus der Region Region Hannover Hemmingen Kita-Neubau soll bis Anfang 2019 fertig sein
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00:15 13.05.2017
Von Andreas Zimmer
Auf der Fläche an der Weetzener Landstraße soll der Neubau entstehen. Quelle: Andreas Zimmer
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Hemmingen-Westerfeld

Der Neubau soll zwischen dem Friedhof und dem Baugebiet Kleines Feld entstehen und Ende 2018 oder Anfang 2019 fertig sein. Vorgesehen ist, dort mehr als 100 Kinder zu betreuen. In den Sommerferien dieses Jahres soll der Neubau geplant werden.

Im Hinblick auf die neuen Berechnungen zum Hochwasserschutz hatte die Stadt auf eine Bestätigung des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz gewartet. „Diese sind jetzt amtlich anerkannt, so dass die Region Hannover den Antrag, die Stadt von den Festsetzungen des Bebauungsplanes zu befreien, genehmigen konnte“, erläutert Schedler.

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Normalerweise werde bei einem solchen Bauvorhaben eine Machbarkeitsstudie beauftragt. Es würden der Vorentwurf und Entwurf, die genaue Planung und die Ausschreibung folgen. Die Verwaltung hingegen schlägt einen anderen Weg vor, um Zeit zu sparen. Denn die Kita-Plätze werden dringend benötigt. Es soll ein in Pattensen bewährtes Verfahren angewendet werden, für das es schon Vergleichswerte bei den Kosten gibt, die sich mit 3,5 Millionen Euro in ähnlicher Höhe bewegen wie in Hemmingen. Konkret dreht es sich um den Kindergarten Ruther Straße mit fünf Gruppen.

Ein Architekt vom Planungsbüro Mosaik in Hannover will das Verfahren am Mittwoch, 10. Mai, im Fachausschuss vorstellen. Die öffentliche Sitzung beginnt um 19 Uhr im Rathaus. Dass es diesen Tagesordnungspunkt gibt, wurde erst am Mittwochvormittag bekannt. Im Bürgerinformationssystem der Stadt war er - offenbar aus technischen Gründen - bis dahin nicht zu sehen.

Schedler erläutert, dass die Kita Ruther Straße nicht einfach in Hemmingen nachgebaut werden könne, da das Grundstück an der Weetzener Landstraße einen anderen Zuschnitt habe. Der Auftrag ans Büro solle Anfang Juni erteilt werden. Dann könnte der Kindergarten in der kommunalpolitischen Sommerpause geplant werden.

In diesen Schritten will die Hemminger Verwaltung vorgehen:

Die Kindertagesstätte für fünf Gruppen wird in Holzrahmenbauweise durch einen Generalunternehmer errichtet.

Der Architekt und Fachplaner erstellen den Entwurf samt Außenanlagen.

Der Entwurf und die Kostenübersicht werden in den Ratsgremien vorgestellt.

Stimmen sie zu, wird eine sogenannte Funktionale Leistungsbeschreibung erstellt.

Der Neubau und die Gestaltung der Außenanlagen werden ausgeschrieben.

Spielgeräte und Einbaumöbel werden gesondert ausgeschrieben.

Der Generalunternehmer reicht den Bauantrag ein.